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Zusätzliches Fahrzeug für Feuerwehr

Zusätzliches Fahrzeug für Feuerwehr

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Sankt Augustin – Beim Institut der Feuerwehr Nordrhein-Westfalen in Münster übergab NRW-Innenminister Herbert Reul im Februar 2023 ein neues Fahrzeug, ein Löschgruppenfahrzeug für den Katastrophenschutz (kurz LF 20 KatS), an die Freiwillige Feuerwehr Sankt Augustin. Vier Kameraden nahmen das Fahrzeug in Empfang und erhielten eine umfangreiche Einweisung in die Technik des neuen Fahrzeugs, um dieses Wissen an weitere Feuerwehrangehörige weiterzugeben.

Das 16-Tonnen schwere Fahrzeug wird künftig vom Gerätehaus Mülldorf aus in Sankt Augustin eingesetzt. Wenn Ereignisse wie Hochwasser, Waldbrände oder schwere Stürme außerhalb von Sankt Augustin auftreten, ist das LF 20 KatS – einschließlich der freiwilligen Feuerwehrleute aus Sankt Augustin – für überörtliche Hilfeleistungen eingeplant. Für diese Zwecke hat das 340-PS-Fahrzeug eine standardisierte Ausstattung.

Beispielsweise kann es mit 30 großen B-Schläuchen und 14 kleineren C-Schläuchen, einer tragbaren und einer fest eingebauten Feuerwehrpumpe (1.500 und 2.000 Liter pro Minute bei 10 bar Druck) sehr gut zur Wasserförderung eingesetzt werden. Wie jedes Löschgruppenfahrzeug, das immer Platz für neun Feuerwehrleute bietet, befindet sich in seinen Geräteräumen viel Material für die technische Hilfeleistung, unter anderem zwei Motorkettensägen, Stromerzeuger, Lichtmast, unzählige Werkzeuge, Atemschutzgeräte, Notfallrucksack, eine Steckleiter und Funkgeräte.

Auf einem Fahrgestell MAN / TGM 18.340 4X4 BB, verfügt das Fahrzeug über einen 6-Zylindermotor mit 7 Litern Hubraum, 251 kW Leistung (340 PS), 1250 Nm Drehmoment, 4×4 Allradantrieb, Zwillingsbereifung hinten, vollautomatisches Wandlergetriebe, Differentialsperre vorne und hinten, 120 Liter Kraftstofftank (Diesel) zzgl. 10 Liter Harnstofftank und das alles bei 16 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht.

Das neue LF 20 KatS ist eines von insgesamt 109 neuen Fahrzeugen dieser Art, die das Land NRW für den Zivil- und Katastrophenschutz beschafft hat. Die Landesregierung stellt den kommunalen Feuerwehren diese Fahrzeuge als ergänzende Ausstattung zur Verfügung und plant sie in das Katastrophenschutzkonzept ein. Die Städte und Kommunen erhalten die Fahrzeuge zusätzlich zu den Feuerwehrfahrzeugen, die sie für den Brandschutz und die örtliche Gefahrenabwehr selbst bereithalten. Das Fahrzeug ist also nicht auf die Sollstärke bzw. auf die Vorgaben des Brandschutzbedarfsplans anrechenbar.

Bild: Das neue Löschgruppenfahrzeug für den Katastrophenschutz ist technisch auf dem neuesten Stand. Foto: Stadt Sankt Augustin

Quelle: Stadt Sankt Augustin