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Vorgebirgsschule Alfter gewinnt Preis für Medienkonzept Quelle: Rhein-Sieg-Kreis
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Vorgebirgsschule Alfter gewinnt Preis für Medienkonzept Quelle: Rhein-Sieg-Kreis

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Die Vorgebirgsschule in Alfter hat erneut einen Preis gewonnen. Diesmal wurde die Förderschule des Rhein-Sieg-Kreises mit einem Förderpreis für ihr Medienkonzept ausgezeichnet. Der Stifterverband für Deutsche Wissenschaft und die Heinz Nixdorf Stiftung fördern zusammen mit regionalen Stiftungen und Unternehmen mit dem Preis ausgewählte Schulen in ganz Deutschland.

Die Vorgebirgsschule Alfter hatte gemeinsam mit dem „Zentrum für LehrerInnenbildung“ der Universität Köln ein Medienkonzept für den Schulalltag entwickelt. Als eine von deutschlandweit 14 Schulen erhält die Schule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung jetzt eine Förderung von 15.000 Euro.

„Die Auszeichnung belegt das großartige gemeinsame Engagement von Schülerinnen, Schülern, Lehrerinnen und Lehrern sich wichtigen Themen auf einem qualitativ hochwertigen Niveau zu widmen. Das nenne ich lebendige Schule und einen Mehrwert für jedes einzelne Kind“, sagt Schuldezernent Thomas Wagner. „Besonders bemerkenswert ist, dass die Vorgebirgsschule die einzige Förderschule unter den Preisträgern ist.“

Zusätzlich zum Geldpreis werden die geförderten Schulen zusammen mit der jeweiligen Partnerhochschule in das neu gegründete Netzwerk „Schule in der digitalen Welt“ aufgenommen. Hier erarbeiten die Partner Konzepte zur Integration von digitalen Medien in den Unterricht.

 

Die Vorgebirgsschule in Alfter ist eine von drei Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung in der Trägerschaft des Rhein-Sieg-Kreises.

Ziel der Förderung an dieser Schule ist die Entwicklung weitgehender Eigenständigkeit der Schülerinnen und Schüler in ihrem sozialen Umfeld. Sie sollen dabei unterstützt werden, selbst zu handeln und zu gestalten. Im Mittelpunkt stehen dabei die Schülerinnen und Schüler mit ihrer individuellen Lernbereitschaft und Lernfähigkeit sowie ihren persönlichen Bedürfnissen und Voraussetzungen.

Zurzeit wird die Vorgebirgsschule von insgesamt 128 Kindern und Jugendlichen im Alter von sechs bis achtzehn Jahren besucht. Die Berufspraxisstufe, in der aktuell 11 Jugendliche auf die Zeit nach der Schule vorbereitet werden, bildet den Abschluss der schulischen Ausbildung.

35 Sonderpädagogen/-pädagoginnen, Fachlehrkräfte und Lehramtsanwärter/innen sind für den Unterricht verantwortlich. Im Bereich der pflegerischen Versorgung eines großen Teils der Schülerinnen und Schüler sind  zwei Kinderpflegerinnen tätig.

Die Schülerinnen und Schüler der Vorgebirgsschule werden zudem von jungen Frauen und Männern der Freiwilligendienste (Bundesfreiwilligendienst und Freiwilliges Soziales Jahr) im Tagesablauf unterstützt und begleitet.

Weitere Informationen sind im Internet unter www.vorgebirgsschule.de zu finden.