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Umbau des Südamerikahauses im Kölner Zoo Quelle: Rhein-Sieg-TV

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Generationen von Kindern aus dem Rheinland und ganz NRW haben im Historischen Südamerikahaus des Kölner Zoos bereits exotische Tiere bestaunt. Nun erfolgt der denkmalgerechte Umbau des traditionsreichen Bauwerks von 1899 zu einer frei begehbaren Regenwaldlandschaft für Affen, Piranhas, Salzkatzen, Vögel und Faultiere.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) unterstützt das Bauvorhaben. Sie stellt dank zweckgebundener Spenden und der Lotterie GlücksSpirale von WestLotto insgesamt 200.000 Euro für die Restaurierung der Türme und der Außenhülle zur Verfügung. Das Südamerikahaus zählt zu den über 460 Projekten, die die private Denkmalstiftung allein in Nordrhein-Westfalen unterstützen konnte.

Den symbolischen Fördervertrag übergaben Lutz Heitmüller, Vorstand der DSD, und Jörg Erich Schubert, Ortskurator Köln der DSD, am 06. Juni bei einem Pressetermin am Südamerikahaus den Zoovorständen Prof. Theo B. Pagel und Christopher Landsberg.

Die Arbeiten wurden vor rund vier Wochen aufgenommen. Das Südamerikahaus ist seitdem für Besucher vorrübergehend geschlossen. Seine früheren Bewohner, die Roten Brüllaffen, sind nun im in direkter Nachbarschaft liegenden Kleinen Südamerikahaus zu sehen.

Nach Sanierung und Umbau werden Zoobesucher im Südamerikahaus eine attraktive Regenwaldlandschaft beschreiten, in der sich u.a. Affen, Vögel und Faultiere frei bewegen können. Zudem sind Anlagen für Piranhas, Salzkatzen und weitere Tiere Mittel- und Südamerikas vorgesehen. Die Kosten dafür liegen bei 8 Millionen Euro. Das Südamerikahaus zählt neben dem Antilopenhaus und der Direktorenvilla zu den ältesten Bauten aus der Gründungszeit des Zoos und ist unverzichtbarer und prägender Bestandteil des Gesamt-Ensembles.

Der Zoo wird das Südamerikahaus nach Fertigstellung zu Ehren seines Großspenders in Arnulf-Reichert-Haus benennen. Weitere Mittel für den Umbau des Südamerikahauses kommen von der NRW-Stiftung, die einen Teil der Mehrkosten für die denkmalgerechte Sanierung übernimmt, sowie von der Stadt Köln.