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Tag der Bi­blio­the­ken
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Tag der Bi­blio­the­ken

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#Siegburg #Bibliothek

Seit 1995 findet jedes Jahr am 24. Oktober deutschlandweit der „Tag der Bibliotheken“ statt. Er wurde vom damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker ins Leben gerufen.
Der Tag lenkt alljährlich die Aufmerksamkeit auf die über 9.000 Bibliotheken in Deutschland und macht auf ihr umfangreiches Angebot neugierig. In vielen Bibliotheken wird seit Einführung des Tages der Bibliotheken mit vielfältigen Veranstaltungen auf die verschiedenen Leistungen der Bibliotheken als unverzichtbare Kultur- und Bildungseinrichtungen hingewiesen.
Die Siegburger Stadtbibliothek in der Griesgasse 11 hat für diesen besonderen Tag natürlich auch ein Programm zusammengestellt: Am Nachmittag des 24. Oktober, von 15.00 bis 17.00 Uhr, sind alle Interessierten von 0 bis 99 Jahren eingeladen, beim Fotostudio mit Greenscreen mitzumachen.

Die Teilnehmer lernen bei diesem medienpädagogischen Angebot spielerisch, was ein Greenscreen ist und wie man ein richtig tolles Foto mit dem Tablet machen kann.
Wer also schon immer einmal Teil seines Lieblingsbuches sein oder sein Gesicht neben denen seiner Bücherheld*innen auf dem Cover sehen wollte, ist hier genau richtig.

Einfach vorbeikommen und durch fantastische (Bücher-)Welten streifen…
Der Abend des 24. Oktober ist ab 19.00 Uhr für erwachsene Bücher-Liebhaber*innen reserviert:
SPIEGEL-Bestsellerautorin Eva Völler liest aus ihrem neuen Roman „Helle Tage, dunkle Schuld“ – authentisch, aufwühlend und packend.


Es geht um eine Frau, die sich in der Nachkriegszeit einen Platz im Leben erkämpft, einen Mann, der gegen das Unrecht kämpft und einen historischer Kriminalfall, der auf Tatsachen beruht.
Ruhrgebiet, 1948. Der Kriminalbeamte Carl Bruns arbeitet für die Abteilung Kapitalverbrechen im Essener Polizeipräsidium, nachdem er während der Nazizeit seinen Beruf nicht ausüben konnte. Im Zuge von Mordermittlungen erfährt er von einer grauenvollen Bluttat, die sich drei Jahre zuvor gegen Kriegsende ereignet hat. Während er dem flüchtigen Täter von damals nachspürt, geschehen weitere Morde. Erst allmählich erkennt Carl Bruns, dass sie Teile eines tödlichen Puzzles sind. Nicht nur er selbst gerät dabei ins Fadenkreuz des Mörders, sondern auch die Frau, die er liebt – die verwitwete Krankenschwester Anne, die verzweifelt an eine bessere Zukunft für sich und ihre Schwestern glaubt. Doch Anne hütet ein düsteres Geheimnis, von dem auch Carl nichts ahnt …

Ein spannender historischer Krimi der Nachkriegszeit
Ein historischer Kriminalfall mit einem charismatischen Ermittler vor dem Hintergrund des in Trümmern liegenden Ruhrgebiets. Der Krimi spielt im Jahr 1948 zu einer Zeit, als die Verantwortung für Polizei und Justiz langsam wieder in die Hände der deutschen Behörden zurückgelangt. Doch entnazifiziert sind diese noch lange nicht.
»Nach dem zweiten Weltkrieg wurden zahlreiche Ämter in Justiz und Verwaltung wieder mit ehemaligen Nazis besetzt. Als Juristin wollte ich wissen, wie es dazu kommen konnte; noch mehr aber, wie davon Betroffene – sowohl Täter als auch Opfer – einander später in ihrem Alltag begegnet sind.« (Eva Völler). Der Spannungsroman beruht in Teilen auf einem wahren Fall und ist der Auftakt zu einer Krimi-Reihe.


Geboren und aufgewachsen am Rand des Ruhrgebiets, hat Eva Völler sich schon als Kind gern Geschichten ausgedacht. Trotzdem hat sie zuerst als Richterin und später als Rechtsanwältin ihre Brötchen verdient, ehe sie die Robe endgültig an den Nagel hängte und das Schreiben zum Hauptberuf machte. Nach ihren großen SPIEGEL-Bestsellererfolgen mit der Ruhrpottsaga und Die Dorfschullehrerin wendet die Autorin sich mit Helle Tage, dunkle Schuld einem Thema zu, das sie aus menschlicher und juristischer Sicht schon lange fasziniert – die Verstrickung der Polizei in die verbrecherischen Machenschaften des Nazi-Regimes und die Aufarbeitung nach dem Krieg.

Quelle: Stadtbibliothek der Stadt Siegburg

Bild: Stadtbibliothek der Stadt Siegburg