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Stolpersteinverlegung in Siegburg

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Aron Dunajewsky und 6 weitere Bürgerinnen und Bürger Siegburgs sind verstorben in der Emigration nach gelungener Flucht oder ermordet nach der Deportation in den Konzentrationslagern des NS-Regimes im Osten.

Zuvor wohnten sie in Siegburg.

Zu ihrem Gedenken verlegte der Künstler Gunter Demnig jetzt vor ihrem letzten freiwilligen Wohnort jeweils einen Stolperstein.

Mit den sieben weiteren Stolpersteinen gibt es in Siegburg nun insgesamt mehr als 90 der Gedenksteine.

Der Vorsitzende des Fördervereins Gedenkstätte „Landjuden an der Sieg“, Michael Solf, betonte dass die Stolpersteine zur Erinnerung dienen. Und Erinnern ist Ausdruck von Verantwortung.

Siegburgs Bürgermeister Franz Huhn ist dankbar, dass die Siegburgerinnen und Siegburger immer wieder über diese Steine „stolpern“.

Die zum Gedenken an Siegburger Jüdinnen und Juden verlegten Stolpersteine sind ein Kooperationsprojekt des Kreisarchivs und des Fördervereins der Gedenkstätte Landjuden an der Sieg e.V.