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Sorgen und Wünsche aufgenommen
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Sorgen und Wünsche aufgenommen

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#siegburg

 Die Wünsche und Bedürfnisse des lokalen Einzelhandels und anderer Siegburger Dienstleister kennenlernen, daraus Lösungsansätze für die Zukunft entwickeln – das war das erklärte Ziel der von der städtischen Wirtschaftsförderung organisierten Sprechstunde am Samstagmorgen. Aufmerksam hörte sich Bürgermeister Stefan Rosemann die unterschiedlichen Ängste, Nöte und Wünsche an, stand Rede und Antwort, erläuterte, dass der Spielraum eines Stadtoberhaupts in der Corona-Pandemie gering sei, da übergeordnete Gesetze und Verfügungen einen engen Rahmen stecken. Entschieden wies er den Vorwurf zurück, sich zu wenig für die Siegburger Geschäfte einzusetzen. „Ich mache das nicht öffentlichkeitswirksam über die Zeitungen, sondern in Gesprächen mit den anderen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern des Kreises sowie dem Landrat.“ Als Beispiel nannte Rosemann sein erfolgreiches Bemühen, durch tagesaktuelle Schnelltests – die dafür benötigten Kapazitäten wurden in den zurückliegenden Tagen auf Initiative von Verwaltung und Stadtbetrieben deutlich erweitert – die Geschäfte nach Terminvereinbarung offen zu halten. „Die Alternative wäre gewesen, nach Überschreiten der 100er-Inzidenz wieder schließen zu müssen.“

Nach den angesetzten anderthalb Stunden war noch lange nicht jede Frage beantwortet. Silke Göldner, Leiterin der Stabsstelle Wirtschaftsförderung, stellte weitere Veranstaltungen dieses Formats in Aussicht. Die von den Einzelhändlern und Dienstleistern vorgebrachten Anregungen wurden gesammelt und stehen heute im Mittelpunkt einer kurzfristig angesetzten Konferenz des Bürgermeisters mit der Wirtschaftsförderung und anderen berührten Ämtern.

Quelle: Siegburgaktuell