Home Sankt Augustin Schule trifft Wirtschaft in Sankt Augustin
Schule trifft Wirtschaft in Sankt Augustin
0

Schule trifft Wirtschaft in Sankt Augustin

0

Mit dem Veranstaltungskonzept „Schule trifft Wirtschaft in Sankt Augustin“ ermöglichen die Stadt Sankt Augustin und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Sankt Augustin mbH (WFG) den Schulen und Unternehmen in der Stadt, einander persönlich kennenzulernen und Kooperationsmöglichkeiten auszuloten.

Insgesamt 15 Unternehmen und Einrichtungen präsentierten sich an einem Abend mit einem Stand, ebenso wie die sechs weiterführenden Schulen aus Sankt Augustin. Ziel der Veranstaltung ist es, den Austausch zwischen allen weiterführenden Schulen der Stadt und den Sankt Augustiner Unternehmen und Einrichtungen zu fördern. Initiiert wurde das Ganze vom Fachdienst Schule und Bildungsplanung der Stadt Sankt Augustin sowie der WFG. Unterstützung bei der Organisation kam zudem vom Regionalen Bildungsbüro des Rhein-Sieg-Kreises.

Sankt Augustins Bürgermeister und WFG-Geschäftsführer Klaus Schumacher begrüßte zusammen mit dem Beigeordneten Ali Doğan die Teilnehmenden. Beide betonten, wie wichtig eine funktionierende Kooperation zwischen Schule und Wirtschaft für beide Seiten ist. Klaus Schumacher: „Nach der ersten Veranstaltung im Jahr 2016 war die Resonanz von Seiten aller Teilnehmenden sehr positiv, daher freuen wir uns, dass wir am heutigen Abend allen Anwesenden erneut die Möglichkeit bieten können, ihr Netzwerk zu erweitern. 56 Prozent der Unternehmen in der Region betrachten den Fachkräftemangel als wirtschaftliches Risiko – heute Abend haben sie die Möglichkeit, sich den Schulen zu öffnen und Kooperationen anzubahnen“.

Ali Doğan zeigte auf, dass für die Schulen die Kontakte in die Wirtschaft äußerst wichtig sind, um die Schüler optimal bei der Berufswahl und dem Übergang in den Beruf unterstützen zu können. Zudem erklärte er, dass auch die Stadt Sankt Augustin als Arbeitgeber die Bedeutung des Themas erkannt hat und ab diesem Schuljahr am Programm „Ausbildungsbotschafter“ der IHK Bonn/Rhein-Sieg und der Handwerkskammer zu Köln teilnimmt. Hierbei werden die Auszubildenden entsprechend geschult und können dann den Jugendlichen in den Schulen einen Einblick in die verschiedenen Berufe bei der Stadtverwaltung geben.

Im Anschluss interviewte die Moderatorin, Dr. Anneli Starzinger, die anwesenden Schulleitungen und Lehrkräfte. So erhielten die Unternehmen einen Überblick über die verschiedenen Schwerpunkte der Schulen und deren Bemühungen in Richtung Berufswahlorientierung. Danach waren alle Teilnehmenden gefragt, aktiv zu werden. Bei einem Speed-Dating standen sich jeweils ein Vertreter aus den Schulen sowie ein Unternehmensvertreter gegenüber und hatten drei Minuten Zeit, sich auszutauschen. Nach Ablauf der vorgegebenen Zeit wurde eine Glocke geläutet und der nächste Kontakt konnte angebahnt werden. Zum Abschluss wurden beim sogenannten „Markt der Möglichkeiten“ die Kontakte an den einzelnen Ständen vertieft.

Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels haben die teilnehmenden Unternehmen gerne die Chance genutzt, die direkten Ansprechpartner an den Schulen kennenzulernen. Monique Nerlich von der Gilgen’s Bäckerei & Konditorei GmbH & Co. KG: „In unserer Branche ist es nicht mehr so einfach die passenden Auszubildenden zu finden. Daher ist der Kontakt zu den Schulen für uns sehr hilfreich und es ist schön zu erfahren, wie Kooperationen mit Schulen aussehen können“. Auch bei anderen Teilnehmenden wie René Sasse von der RSAG AöR fand die Veranstaltung großen Anklang: „Im Alltag haben wir nicht die Möglichkeit, mit den Schulen in Kontakt zu kommen. Schön ist vor allem, dass wir hier die Möglichkeit haben, den Schulen die Berufsbilder bei der RSAG vorzustellen. Das ist ein Thema, das uns sehr am Herzen liegt, da in den Köpfen oft ein falsches Bild von der Arbeit bei der „Müllabfuhr“ verankert ist“. Adam Sopalla von Fahrrad XXL Feld war ebenfalls angetan von dem Format: „Durch das Speed-Dating ist man sozusagen gezwungen, mit den Schulen in den Austausch zu kommen. Durch die direkte Konfrontation mit den Gesprächspartnern kommen viele neue und interessante Kontakte zustande“.

Quelle: Stadt Sankt Augustin