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Schulbaupreis verliehen
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Schulbaupreis verliehen

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#RheinSiegKreis #Hennef

Rhein-Sieg-Kreis (db) – Am Abend ist im Erzbischöflichen Berufskolleg in Köln der Schulbaupreis 2023 des Landes NRW und der Architektenkammer NRW verliehen worden. Das Carl-Reuther-Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises in Hennef hat den Preis für den Umbau und die Aufstockung des Schulgebäudes gewonnen.

In der Jurybegründung hieß es unter anderem: „Dieses Gebäude zeigt überzeugend, wie man Gebäudestrukturen aus den 70er Jahren für heutige Schulanforderungen umnutzen und umbauen kann. Die neu erstellte Aufstockung beinhaltet gut organisierte Fachbereichscluster, die vor allem durch wertige Materialien und die vielfältigen Rückzugs- und Lernangebote in Form von Sofas, Sitznischen, Bänken und Podesten in den Mittelbereichen der Cluster eine qualitätvolle Raumatmosphäre bieten. Sehr positiv bewertet wird, dass der Bestand im Umbauprozess als „Reallabor“ genutzt wurde, um die Cluster pädagogisch-didaktisch zu evaluieren und die erforderliche Möblierung anhand der konkreten Bedarfe festzulegen. Somit konnte die pädagogisch-räumliche Passung getestet und im Planungsprozess noch angepasst werden.“

„Als Bauherr freut sich der Rhein-Sieg-Kreis natürlich über diese tolle Auszeichnung“, sagt Landrat Sebastian Schuster. „Mit dieser modernen Schule und ihrer qualitativ hochwertigen Ausstattung bieten wir den Schülerinnen und Schülern an unserem Berufskolleg in Hennef bestmögliche Voraussetzungen für eine gute Ausbildung.“

Die Auszeichnungen wurden von Schulministerin Dorothee Feller und dem Präsidenten der Architektenkammer NRW Ernst Uhing überreicht. Für den Rhein-Sieg-Kreis haben Liliane Jeromin und Hans-Joachim Geisler den Preis in Empfang genommen. Die Architektin und der Architekt bildeten die Projektleitung für das Bauvorhaben am Berufskolleg von Seiten der Kreisverwaltung. Zudem nahmen Kreisdirektorin Svenja Udelhoven und der Leiter des Amtes für Gebäudewirtschaft, Marcel Boddenberg, an der Preisverleihung teil.

Insgesamt waren 63 Schulbauprojekte zum vierten Schulbaupreis eingereicht worden – zehn davon wurden ausgezeichnet. Der „Schulbaupreis 2023“ richtete sich an Schulträger, Bauherren und alle Architektinnen und Architekten, die in gestalterischer und pädagogischer Hinsicht herausragende und vorbildliche Baumaßnahmen in und an Schulen realisiert haben. Neben dem Rhein-Sieg-Kreis als Bauherren waren die beteiligten Planungsbüros aus Aachen

  • –        Architektur „pbs architekten Planungsgesellschaft mbH“
  • –        Innenarchitektur „kloeters tebroke PartGmbB
  • –        Landschaftsarchitektur „3Plus Freiraumplaner Kloeters Müller Kastner PartGmbB.

Die Sanierung und Erweiterung der Schule war eines der wichtigsten und größten Bauprojekte des Rhein-Sieg-Kreises der vergangenen Jahre: Der Kreis hat mit dem Großprojekt rund 72 Millionen Euro in die berufliche Bildung der Region investiert.

Nachdem im Januar 2016 die Entwurfsplanung erstmals vorgestellt wurde, konnte im Sommer 2017 mit der Komplettsanierung und Erweiterung begonnen werden. Zum Schuljahr 2020/21 startete der Unterricht dann im sanierten und erweiterten Schulgebäude.

Bild:

von links nach rechts: Ernst Uhing, Präsident der Architektenkammer NRW, Professorin Ulrike Lauber, Jurymitglied, Anne Kloeters, kloeters tebroke PartGmbB, Norbert Kloeters, 3Plus Freiraumplaner Kloeters Müller Kastner PartGmbB, Liliane Jeromin, Projektleitung, Amt für Gebäudewirtschaft, Achim Wolf, pbs architekten Planungsgesellschaft mbH, Dirk Ebbing, pbs architekten Planungsgesellschaft mbH, Hans-Joachin Geisler, Projektleitung, Amt für Gebäudewirtschaft, und NRW-Schulministerin Dorothee Feller. Foto: Mathias Kehren

Quelle: Rhein-Sieg-Kreis