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Plakataktion: Feuchttücher in den Hausmüll
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Plakataktion: Feuchttücher in den Hausmüll

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#Hennef #Umweltschutz

(ms) „Das geht auf die Pumpe“ oder „Scheiß Verstopfung“ – mit diesen Ausrufen auf den Plakaten im Hennefer Stadtgebiet wollen die Stadtbetriebe, Fachbereich Abwasser, auf ein gravierendes Problem aufmerksam machen. Nämlich auf die Verstopfung oder Zerstörung von Abwasserpumpen durch Feuchttücher und andere Störstoffe. Besonders betroffen davon sind die Pumpwerke in den Hennefer Ortschaften Stein mit dem Einzugsgebieten Striefen, Adscheid, Blankenberg und Attenberg sowie Söven. Feuchttücher gehören in den Hausmüll und nicht in die Toilette, denn sie legen die Kanalisation lahm. Mittlerweile finden die Mitarbeiter*innen sogar Reste von Kleidungsstücken und Handtüchern in den Pumpen. Die Störungsbehebung führt zu erheblichen Mehrkosten, die vermeidbar wären, wenn die Toilette nicht als Abfalleimer benutzt würde. Die Mitarbeiter*innen müssen immer häufiger auch sonn- und feiertags und nachts ausrücken, um Pumpen auszubauen und zu reparieren. „Im letzten Jahr kostete allein die zusätzliche Reinigung für das Pumpwerk Stein rund 20.000 Euro. Wenn man bedenkt, dass wir 69 Abwasserpumpwerke in Hennef haben, ist das eine große zusätzliche finanzielle Belastung“, so Christina Brehmer und Stefan Siebigteroth vom Fachbereich Abwasser.

Übrigens: Der Fachbereich Abwasser betreut in Hennef neben den 69 Pumpwerken, 430 Kilometer Kanalnetz und 70 Sonderbauwerke wie Regenüberlaufbecken, Stauraumkanäle und Regenrückhaltebecken.

Wer Fragen zu dem Thema hat, kann sich an Christina Brehmer wenden unter Telefon: 02242/888-343 oder E-Mail: christina.brehmer@hennef.de.

Weitere Informationen gibt es unter: www.hennef.de/abwasser.

Bildlegende: Christina Brehmer und Stefan Siebigteroth beim Aufhängen der Plakate.

Quelle: Stadt Hennef