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Physik ganz praktisch
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Physik ganz praktisch

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#RheinSiegKreis #MINT

Rhein-Sieg-Kreis (hei) – Wie lässt sich ein hoher Turm bauen, ohne umzukippen? Wie kann man mit wenig Kraft einen schweren Gegenstand heben? Welchen Unterschied machen die verschiedenen Gänge an einem Fahrrad für das Fahren? Für diese und noch mehr Fragen zu Alltagsphänomenen, die mit Kräften und Gleichgewicht in Verbindung stehen, können Kinder vom Elementar- über den Primar- bis zur Sekundarbereich mit den Materialien des neuen Förderprojekts „MINTeinander Kräfte und Gleichgewicht“ Antworten finden und diese selbstständig erforschen, erleben und nachhaltig erklären.

„Gemeinsam machen, ausprobieren und darüber reden ist der richtige Ansatz, die Freude an MINT-Fächern zu fördern. Dafür sind die eigens entwickelten Materialkisten der Deutsche Telekom Stiftung eine tolle Sache, die viele Kinder im Rhein-Sieg-Kreis an MINT-Fächern begeistern wird. Dies verdient großen Dank.  Besonders hervorzuheben ist, dass Kita- und Schulkinder gemeinsam die praktischen Seiten von Physik anhand alltäglicher Herausforderungen erproben, kennen lernen und experimentell weiter entwickeln können“, hob Thomas Wagner, Dezernent für Schule und Bildungskoordinierung des Rhein-Sieg-Kreises, hervor.   

„Die Möglichkeiten durch das MINTeinander Projekt den Kindern einen lückenlosen Übergang in den einzelnen Bildungsstufen zu ermöglichen, ist eine tolle Chance, den Bildungsalltag im Sinne der Kinder zu optimieren“, waren sich alle im Verbund einig. „Da wir als Grundschule in der Mitte der Bildungskette eine besondere Rolle in der schulischen Laufbahn der Kinder spielen, war dies für uns ein wesentlicher Grund, in dieses Projekt mit einzusteigen“, ergänzte Barbara Kolz, Schulleiterin der Swistbachschule.

„Der Rhein-Sieg-Kreis steht an der Spitze von 13 MINTeinander-Kommunen deutschlandweit; dank des großen Engagements der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Regionalen Bildungsbüros und der vielen Fach- und Lehrkräfte in den Verbünden. Wir gratulieren und freuen uns sehr, dass das regionale Netzwerk nun mit dem Swisttaler Verbund weiter wächst“, so Johannes Schlarb, Projektleiter der Deutsche Telekom Stiftung, der Initiatitorin von MINTeinander.

Nach der Begrüßung durch Dr. Sybille Prochnow Penedo, Schulleiterin der Gesamtschule Swisttal, überreichten Johannes Schlarb und Thomas Wagner gemeinsam mit Michael Kleist, Leitung Fachbereich Schulen der Gemeinde Swisttal, die Materialkisten. Silke Mayer, Leitung Katholische Kindertagesstätte St. Kunibert, Barbara Kolz und Dr. Hendrik Förster, Lehrkraft der Gesamtschule Swisttal, erläuterten die pädagogische Bedeutung der darin enthaltenen Module jeweils für ihre Bildungseinrichtung.

„MINTeinander Kräfte und Gleichgewicht“ zeichnet sich durch ein Spiralcurriculum aus. Dieses verknüpft fächerübergreifend unterschiedliche Kompetenzen aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik miteinander. Gleichzeitig ist das Förderprojekt als sogenannter Lernverbund angelegt. Das heißt, Kita, Grundschule und weiterführende Schule arbeiten auch „Hand in Hand“ und organisieren gemeinsame Projekttage zur Förderung der Jungen und Mädchen. Die Lehr- und Lerninhalte sind einerseits altersgerecht angelegt und andererseits aufeinander abgestimmt.  Das heißt, die Materialien sind auf das jeweilige Alter der Kinder abgestimmt, finden sich aber in abgewandelter beziehungsweise weiterentwickelter Form in den Materialien der jeweils höheren Stufe wieder. Es stellt sich ein Wiedererkennungseffekt ein, der die Kinder zu neuen Experimenten und Lösungen animieren kann. Die Deutsche Telekom Stiftung hatte die Module zu verschiedenen Themen entwickeln und erproben lassen. Sie möchte damit die Mädchen und Jungen schon von klein auf für die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) begeistern. 

Die Kinder der Katholischen Kindertagesstätte St. Kunibert, der Swistbachschule und der Gesamtschule Swisttal führten gleich nach dem Empfang der Materialien Experimente zu Kräften und Gleichgewicht durch. 

Das zdi-Netzwerk :MINT im Rhein-Sieg-Kreis (www.mint-rhein-sieg.de) koordiniert das Projekt.

Bild: Ida (links) und Clemens (rechts) zeigen das Experiment „Gleichgewicht“. Foto: Rhein-Sieg-Kreis

Quelle: Rhein-Sieg-Kreis