Home Rhein-Sieg-Kreis “Peaceful Together” – Europäisches Erasmusprojekt endet auf dem Deichhaus
“Peaceful Together” – Europäisches Erasmusprojekt endet auf dem Deichhaus Quelle : Siegburg Aktuell

“Peaceful Together” – Europäisches Erasmusprojekt endet auf dem Deichhaus Quelle : Siegburg Aktuell

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Siegburg. Unterwegs und zuhause in Europa: Bereits im Schuljahr 2016/2017 startete die Hans Alfred Keller-Schule gemeinsam mit einer Schule im englischen Blewbury, einer Lernstätte im finnischen Siikajoki und einer Einrichtung im spanischen Cáceres in ein drittes “Erasmus plus”-Projekt.

Unter dem Motto “Communication, cooperation and collaboration for the future with all” fanden über zwei Jahre Projekttreffen in den Partnerländern statt, zu dem jedes Land mit einer Delegation von jeweils acht Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften reiste. Die Pänz schliefen dabei in Gastfamilienfamilien, besuchten die jeweiligen Schulen, wurden von den begleitenden Pädagogen in der Projektsprache Englisch unterstützt.

Was geschah in Siegburg, dem finalen Etappenort? Das Thema des Treffens lautete “Peaceful Together – Friedvolles Miteinander”. Die Deichhausschüler der Stufe 3-4 entwickelten unter der Headline “Welcome in our town” Gesprächssituationen und Dialoge, umgesetzt an einem Siegburger Stadtmodell. Redewendungen, die eine höfliche und hilfsbereite Konversation auszeichnen, wurden mit Akribie gelernt.

Die europäische Jugend verließ natürlich auch den bunten Lernort, sah den Kölner Dom, eine Rallye führte durch die Siegburger Innenstadt. Zweimal wurde es richtig feierlich. In Siegburgs guter Stube, dem Forum des Stadtmuseums, empfing Bürgermeister Franz Huhn die Gruppe. Als Zeichen besonderer Wertschätzung für die Kinder aus vier Ländern und ihr gemeinsames Tun hatte er die Amtskette umgelegt. In schwierigen europäischen Zeiten seien sie Botschafter der Verständigung und des Friedens, so Huhn. Dazu passend erklang während des späteren Abschlussfestes im Schulfoyer die Europahymne aus voller Teilnehmerkehle. In allen Sprachen wurden Wünsche für ein friedvolles Miteinander verlesen, es wurde getanzt und gelacht. Und alsbald Abschied genommen. Tränenreich, denn Freundschaften sind entstanden. Eindrücke werden bleiben.

Die von deutscher Seite Zuständigen – Schulleiterin Conny Huhn, ihre Stellvertreterin Katharina Sadeghian und Erasmus-Projektleiterin Miriam Beitzen – formulierten ein treffendes Schlusswort: “Seine Türen öffnen für Fremde, sie herzlich auf- und annehmen, sich zuhören, miteinander etwas schaffen, sich vom anderen begeistern lassen und lernen – dies und viel mehr war einfach nur selbstverständlich. Würden alle so denken und handeln, die Welt wäre wunderbar.”