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Paketstation für Ausweise
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Paketstation für Ausweise

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#siegburg

Die Kreisstadt Siegburg wartet mit einem weiteren Angebot auf: Ab sofort können die Siegburgerinnen und Siegburger ihre Personalausweise und Reisepässe fast rund um die Uhr an einem Terminal abholen, das im Vorraum des Bürgerservice in der Holzgasse installiert ist. Das Entree ist gleichzeitig auch der Selbstbedienungsbereich einer Bank und täglich von 6 bis 23 Uhr geöffnet. Die kontaktlos-praktische Art, an die Identifikationspapiere zu kommen, wird bislang lediglich in Baden-Württemberg und Hessen praktiziert. Die Stadtverwaltung arbeitete dafür mit einer Firma aus Bensheim an der hessischen Bergstraße zusammen.

Das Ausgabeterminal funktioniert ähnlich wie eine Paketstation. Wer sein Dokument am digitalen Ausgabeterminal abholen möchte, gibt dies künftig bei der Antragstellung an, zusammen mit persönlichen Daten wie Mobilfunknummer, E-Mail-Adresse und Fingerabdruck, die in einem webbasierten System aufgenommen werden. Steht das Ausweisdokument zur Abholung bereit, generiert das System automatisch eine Buchungsnummer und löst eine E-Mail oder SMS aus. Um sich bei der Abholung des Ausweises zu identifizieren, geben die Bürgerinnen und Bürger dann einen zugesandten Code ein. Zusätzlich liest das Terminal den Fingerabdruck aus, bevor eines der Ausgabefächer freigegeben wird. Damit sin höchste Sicherheitsstandards erfüllt.

Für Bürgermeister Stefan Rosemann ein weiterer Schritt zu noch mehr Verwaltungsqualität: „Damit bieten wir den Bürgerinnen und Bürgern mit einem fast rund um die Uhr zugänglichen Terminal eine bequeme Möglichkeit, ihre Ausweisdokumente abzuholen. Die Stadt erweist sich hier einmal mehr als serviceorientiert, zugleich aber auch als offen für neue, digitale Lösungen. Gerade in den aktuellen Corona-Zeiten, in der Kontakte vermieden werden sollen, ein wichtiges zusätzliches Dienstleistungsangebot.“

2020 wurden im Bürgerservice der Kreisstadt Siegburg insgesamt rund 1.500 Reisepässe und 4.300 Personalausweise ausgegeben. Bei den Reisepässen war coronabedingt ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen, wie Co-Dezernent Bernd Lehmann gestern erläuterte.

Der Behördengang zur Beantragung der Pässe ist gesetzlich vorgeschrieben. Ausnahmen werden etwa für bettlägerige Personen oder Inhaftierte in Justizvollzugsanstalten gemacht. „In diesen Fällen“, so Lehmann, „kommen die Mitarbeitenden auch zum Antragsteller.“

Quelle: Siegburgaktuell