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Klaus Stanek, Gemälde – 20. Januar bis 14. Februar: Vernissage am 18. Januar
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Klaus Stanek, Gemälde – 20. Januar bis 14. Februar: Vernissage am 18. Januar

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Klaus Stanek hat seine Bilder bereits bei den Hennefer Kunsttagen der Initiative Kunst sowie im Rahmen der Kunstpunkte in seinem offenen Atelier „Staneks Welten“ gezeigt. Im Mai 2019 waren die Bilder in der „galerie m beck“ in Offenburg-Durbach zu sehen. Nun zeigt er seine Werke vom 20. Januar bis zum 14. Februar 2020 in der Galerie im Foyer m Hennefer Rathaus. Die Vernissage ist am 18. Januar um 11 Uhr.

Klaus Stanek wurde 1952 in Siegburg geboren, studierte in Köln Kunst und lebt seit vielen Jahren als freier Künstler in Hennef-Oberauel. Während seiner künstlerischen Karriere befasste es sich unter anderem mit experimenteller Fotografie und Malerei, verschiedenen Drucktechniken, Ölmalerei, verschiedenen Medienprojekten und Computermusik, Digitaler Kunst und mit Action Painting. Seit 2011 arbeitet er mit einer neuen Mischtechnik mit Farbstiften und wasservermalbaren Ölfarben auf Leinwand in Formaten bis 120 mal 150 cm. Dabei sind unglaublich detailreiche und phantasievolle Bilder entstanden, die den Betrachter lange und intensiv fesseln, immer wieder zum Hinschauen anregen und immer wieder Dinge entdecken lassen, abstrakte Kleinigkeiten, aber auch vermeintlich konkrete Dinge wie Augen oder bestimmte Strukturen. 

Klaus Stanek sagt über diese Arbeiten: „Zeichnungen mit wasservermalbaren Farbstiften sind eine Art spontanes Archivieren, das durch die Suggestivkraft der Linien und Strukturen flüchtiges und vergängliches festhält und so eine starke psychische, emotionale Wirkung auf den Betrachter eines Bildes ausüben kann. In den kleineren Partien und Details meiner Bilder lassen sich nicht nur Wesenheiten erkennen. Kreativ übermalte Linien, Flächen, Strukturen ermöglichen dem Gehirn etwas zu erkennen, was vielleicht nicht existiert, und doch empfindet das Gehirn das, was das Auge sieht. Da ist etwas, was man glaubt zu kennen, und ordnet es in seine Welt ein. Das nennt man Pareidolie. In den meisten Fällen stellt sich jedoch heraus, dass die Betrachter von ihrer eigenen Wahrnehmung getäuscht wurden. Dies geschieht häufiger, als man meinen möchte. Warum ist das so? Dies hängt damit zusammen, wie unsere Wahrnehmung funktioniert. Sie geschieht nicht auf einmal, es handelt sich vielmehr um einen dreistufigen Prozess von Empfinden über Organisieren bis zum Einordnen. Bei der visuellen Wahrnehmung passiert folgendes: In der ersten Stufe bildet sich das Abbild eines Objektes auf der Netzhaut. In der zweiten Stufe wird das Gesehene zu einer festen Form zusammengesetzt, also organisiert. Die dritte Stufe dient zur Einschätzung und Kategorisierung des Gesehenen und ordnet ihm eine Bedeutung zu.“

Quelle: Hennef.de