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Kita und altersgerechtes Wohnen
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Kita und altersgerechtes Wohnen

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Gestern Abend entschied der Ältestenrat, mit der Umsetzung des bereits vom Stadtrat verabschiedeten Masterplans Haufeld zu beginnen. As erstes Projekt wird auf dem der Stadt gehörenden Gelände der ehemaligen Hauptschule, zwischen Haufeld und Von-Stephan-Straße, ein dreigeschossiges Wohngebäude für Senioren errichtet.

„Wir haben in Siegburg Bedarf an altersgerechtem Wohnraum“, erläutert Bürgermeister Franz Huhn. Gemeint ist damit ein selbstbestimmtes Leben, bei dem Zusatzleitungen wie ein 24 Stunden am Tag besetzter Notruf, Pflege oder Mittagessen hinzugebucht werden können. Die rund 90 Wohnungen, die eine Fläche zwischen 57 und 80 Quadratmetern aufweisen, werden über drei Stockwerke verteilt. Alle sind barrierefrei erreichbar und auf die Belange von Senioren ausgerichtet. „Aus den bestehenden 63 Wohneinheiten in den Seniorenzentren Heinrich- und Friedrich-Ebert-Straße kennen wir die Bedürfnisse älterer Menschen“, sagt André Kuchheuser, Geschäftsführer der Stadtbetriebe. 

Im Erdgeschoss des Gebäudes entsteht eine viergruppe Kita, in der 80 bis 90 Kinder betreut werden können. Ein mehr als 1.000 Quadratmeter umfassendes Außengelände im Innenhof des Ensembles erlaub das Spielen im Freien. Die Kosten für das Projekt werden mit rund 18 Millionen Euro veranschlagt.

Eine zweigeschossige Tiefgarage mit etwa 660 Stellplätzen ergänzt den Bau. Diese können von Bewohnern gemietet werden, stehen aber auch Kurzzeitparkern – beispielsweise Gästen im Rhein-Sieg-Forum und Patienten im Facharztzentrum an der Wilhelmstraße – zur Verfügung. Für den Tiefbau werden zusätzliche Ausgaben in Höhe von 25 Millionen Euro erwartet.

Huhn und Kuchheuser rechnen damit, dass das Projekt in fünf Jahren abgeschlossen ist und im Betrieb eine Schwarze Null erwirtschaften wird.

Quelle: Siegburgaktuell