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Jahresbericht des Rhein-Sieg-Kreises: Mehr Babys für den Kreis dank Elterngeld
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Jahresbericht des Rhein-Sieg-Kreises: Mehr Babys für den Kreis dank Elterngeld

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Die Anzahl der Geburten im Rhein-Sieg-Kreis ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen – damit liegt der Kreis im bundesweiten Trend. Zu dieser erfreulichen Entwicklung hat sehr wahrscheinlich auch das Elterngeld beigetragen.

Zum Start der Elterngeldkasse des Rhein-Sieg-Kreises im Jahr 2008 bearbeiteten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rund 6.200 Anträge pro Jahr. Im Jahr 2019 waren es bereits 7.500 Anträge. Das ist eine Steigerung von mehr als 20 Prozent.

Eltern entscheiden sich nach dem ersten Kind oft für weiteren Nachwuchs, so dass zwei, drei oder mehr Kinder in einer Familie keine Seltenheit mehr sind. Häufig liegt zwischen den Geburten der Jungen und Mädchen nur eine kleine Zeitspanne. Ein Grund dafür könnte das gestiegene Durchschnittsalter der Eltern sein. Wegen der besonderen Berechnung für Geschwisterkinder, die kurz nacheinander zur Welt kommen, ist das Elterngeld für das zweite Kind oft fast genauso hoch, wie für das erste Kind.

Ein großer Schritt war 2015 die Einführung des „Elterngeld Plus“. Seitdem ist es möglich, den bestehenden Anspruch deutlich zu verlängern. Ein sogenannter Basismonat kann in zwei Monate Elterngeld Plus getauscht werden. Wer Elterngeld Plus bezieht, kann bis zur Hälfte des Basiselterngeldes bekommen. Wichtig ist dabei, dass während der Elterngeldzeit kein Einkommen aus einer zulässigen Teilzeit erzielt wird.

Beim Elterngeld Plus hat eine Teilzeittätigkeit oft keinen Einfluss auf die Höhe der Unterstützung. Dadurch sind Eltern hinsichtlich einer schnelleren Rückkehr in den Beruf deutlich flexibler.

Die Elterngeldstelle des Rhein-Sieg-Kreises hat im Jahr 2019 rund 11.000 Entscheidungen getroffen. Das Ziel der Abteilung ist es immer, alle Eltern kompetent, freundlich und umfassend zu beraten.