Home Rhein-Sieg-Kreis Hygienesiegel an 39 Alten- und Pflegeeinrichtungen im Rhein-Sieg-Kreis verliehen – Beitrag im Kampf gegen Keime
Hygienesiegel an 39 Alten- und Pflegeeinrichtungen im Rhein-Sieg-Kreis verliehen – Beitrag im Kampf gegen Keime Quelle: Rhein-Sieg-Kreis
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Hygienesiegel an 39 Alten- und Pflegeeinrichtungen im Rhein-Sieg-Kreis verliehen – Beitrag im Kampf gegen Keime Quelle: Rhein-Sieg-Kreis

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Zum zweiten Mal hat der Rhein-Sieg-Kreis das „Hygienesiegel für Pflegeeinrichtungen“ verliehen. Bei der feierlichen Übergabe am Freitag, 7. Dezember, kamen viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtungen ins Kreishaus nach Siegburg und erhielten dort aus den Händen von Gesundheitsamtsleiter Dr. Rainer Meilicke diese besondere Zertifizierung. „Die Häuser leisten damit einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen multiresistente Keime“, sagte Dr. Meilicke. „Es geht um die Gesundheit aller Beteiligten, der Bewohnerinnen und Bewohner und des Pflegepersonals.“

Zehn Qualitätsziele mussten die Alten- und Pflegeeinrichtungen erreichen. Dazu gehörten u.a. die Verbesserung der Händehygiene, die Erfassung von Infektionsdaten oder Fortbildungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auch bewährte Maßnahmen waren wieder mit ausschlaggebend: Die Häuser setzen zum Beispiel besonders qualifizierte Hygienebeauftragte ein.

In diesem Jahr gab es auch wieder zusätzliche Kriterien für die Zertifizierung. Beispielsweise Verfahrensanweisungen für spezielle Maßnahmen bei multiresistenten Erregern oder gezielte Vorgehensweisen bei den zunehmenden medizinisch-pflegerischen Aufgaben. Auch hausinterne Hygienefortbildungen finden regelmäßig statt.

Wie seit der ersten Aktion im Jahre 2014 arbeitet der Rhein-Sieg-Kreis kontinuierlich mit dem überkommunalen und Bundesländer übergreifenden Netzwerk mre-netz regio rhein-ahr zusammen. 200 Einrichtungen haben in diesem Jahr netzwerkweit teilgenommen.

Weitere Informationen unter www.mre-rhein-ahr.net.

 

Das „mre-netz regio rhein-ahr“ wurde am 01.09.2010 gegründet. Ziel ist es, den  zunehmenden Problemen mit multiresistenten Erregern (MRE) wirksam entgegen zu treten. Das bundesländerübergreifende Netzwerk wird von den beteiligten Kommunen finanziert. Es werden zwei ärztliche MRE-Koordinatorinnen beschäftigt. Zum Aufbau und zur Unterstützung der Netzwerkstruktur gehört die Nutzung der wissenschaftlichen Infrastruktur und Expertise des Universitätsklinikums Bonn beziehungsweise des Instituts für Hygiene und Öffentliche Gesundheit. Mitglieder sind neben dem Universitätsklinikum Bonn der Rhein-Sieg-Kreis, der Oberbergische Kreis, der Rhein-Erft-Kreis, der Rheinisch-Bergische Kreis, die Bundesstadt Bonn, die Stadt Köln, die Stadt Leverkusen sowie aus Rheinland-Pfalz der Kreis Ahrweiler und der Landkreis Neuwied.