Home Sankt Augustin Ferienaktionen der Stadt Sankt Augustin
Ferienaktionen der Stadt Sankt Augustin Quelle: Stadt Sankt Augustin
0

Ferienaktionen der Stadt Sankt Augustin Quelle: Stadt Sankt Augustin

0

Auch 2019 waren die städtischen Ferienaktionen ein voller Erfolg. Mehr als 400 Kinder wurden in den Sommerferien im Rahmen der Aktionen betreut. Hinzu kamen 67 Kinder, die am Osterspaß teilgenommen haben. Die Sommeraktion 2 zum Thema „Welt der Kulturen“ fand im Rahmen des Projektes „8sam! gegen Rassismus und religiös motivierten Extremismus!“ statt. Die Kinder sollten bei dieser Aktion das Leben in anderen Kulturen kennenlernen, dieses mit dem eigenen Leben in Beziehung setzen und so dessen Vielfalt und Wertigkeit begreifen.

Welt der Kulturen

Die Aktion dauerte vom 15. bis zum 26. Juli 2019. Sie fand im Rahmen des Projektes 8sam! statt. Das Sankt Augustiner Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa), das auch am Jugendforum im Projekt 8sam! beteiligt ist, beschäftigt sich seit längerer Zeit aktiv mit dem Thema „Für Toleranz und gegen Rassismus“. Die Abgeordneten des KiJuPa sind Kinder aus den Schulen in Sankt Augustin. Aktionen zu dem vg. Thema wurden an den Schulen bereits geplant und durchgeführt. Dabei entstand bei den Kindern die Idee, sich auch außerschulisch für ein rücksichtsvolleres Miteinander einzusetzen und eine Ferienaktion in den Sommerferien zu dem Thema durchzuführen. Dank der Förderung aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ in Höhe von rund 3.200 Euro konnten besondere Angebote im Rahmen der Gruppen– und Neigungsangebote (Trommelworkshops, Theater- und Tanzprojekte, Kreativ- und Spiel-Angebote zum Thema Mexiko, Südkorea, Griechenland, Indien, Amerika, Ägypten), die über die üblichen Angebote einer Ferienaktion hinausgehen, durchgeführt werden. Dadurch sollten die Kinder das Leben in anderen Kulturen kennenlernen, dieses mit ihrem eigenen Leben in Beziehung setzen und so dessen Vielfalt und Wertigkeit begreifen. Dabei wurden auch stets Themen, wie z. B. Vorurteile, Ungleichheiten, Ungerechtigkeiten und Rassismus altersentsprechend aufgegriffen.

Soziale Kompetenzen, wie Teamfähigkeit, Empathie, Kommunikationsfähigkeit, Kritik- und Konfliktfähigkeit sollten durch die Angebote erlernt und gefestigt, Toleranz und gegenseitiges Verständnis gefördert werden. Auch das Thema Kinderrechte floss in die Angebote ein, zum einen zur Stärkung des Bewusstseins für die eigenen Rechte, zum anderen zur Sensibilisierung für die Rechte der Kinder in anderen Kulturkreisen.

Die Aktion endete mit einem „Markt der Kulturen“. Neben verschiedenen Kreativ- und Bastelstationen präsentierte eine Gruppe die von der Tanzpädagogin Magdalena Ebert einstudierten Tänze. Ebenso zeigte eine Trommelgruppe, was sie von dem senegalesischen Trommler und Sänger Aidara Seck gelernt hat.

 

Anmeldung und Teilnahmegebühren

Kinder vom Einschulungsalter bis 14 Jahren können zu den städtischen Ferienaktionen angemeldet werden. Anmeldungen sind in der Regel jedes Jahr ab Mitte Januar beim Fachdienst Jugendarbeit möglich. Einzelne Aktionen sind mit 64 Kindern pro Woche schnell ausgebucht. Alle Kinder, auch die von weiterführenden Schulen, können an allen städtischen Aktionen teilnehmen.

Die Aktionen finden zwischen 10 und 16 Uhr statt. Zusätzlich gibt es eine kostenpflichtige Frühbetreuung von 8 bis 10 Uhr und eine ebenfalls kostenpflichtige Spätbetreuung von 16 bis 17 Uhr, die jeweils gesondert angemeldet werden muss. Die Spätbetreuung wird entgegen der Frühbetreuung von den Eltern kaum in Anspruch genommen.

Die Teilnahmegebühren betragen 73 Euro pro Woche und Kind. Die Frühbetreuung bei den Aktionen kostet 9,50 Euro pro Woche und Kind und die Spätbetreuung kostet 13 Euro pro Woche und Kind.

Ermäßigungen gibt es für OGS-Schüler um 25 Euro pro Woche (= 48 Euro pro Woche und Kind). Eine Ermäßigung auf die Hälfte der Teilnahmegebühr wird für Familien mit mehr als zwei Kindern bei Vorlage des Familienstammbuches sowie bei kleineren Familien bei Vorlage des Sankt-Augustin-Ausweises gewährt. Darüber hinaus besteht, je nach Einkommensverhältnis, die Möglichkeit, Zuschüsse aus dem Bildungs- und Teilhabepaket zu erhalten.