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Erstes „voll inklusives Spielgerät“ in Lohmar

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#Lohmar #Inklusion

Gemeinsam mit Vertretern der Verwaltung, der politischen Fraktionen und den Fördergebern, gab Bürgermeisterin Claudia Wieja das erste „voll inklusive Gerät“ auf dem Spielplatz Bachstraße, direkt an der Villa Friedlinde, für die Öffentlichkeit frei.

Die Initialzündung bildete bereits 2019 ein Antrag der SPD-Fraktion, mit dem Anliegen, einen zentral gelegenen Kinderspielplatz „barrierefrei“ umzugestalten oder weiterzuentwickeln. Als Begründung führte man an, dass kein Kind, ob mit oder ohne Handicap, sich ausgegrenzt fühlen sollte, weil es die Spielgeräte nicht nutzen oder erreichen kann, und so nur „zum Zuschauen“ gedrängt wird. Mit Unterstützung des Behindertenbeirates durchlief das Vorhaben nicht nur den Jugendhilfeausschuss, sondern ebenfalls den Spielflächenbedarfsplan, bevor bei „Vital.NRW“ zusätzlich Fördergelder beantragt wurden. Das Programm bestärkt Projekte und Ideen, welche die Lebensqualität erhöhen.

Mit dem Zuwendungsbescheid stand fest, dass 65 Prozent der Kosten das Land trägt. Die Grundausstattung, inklusive Montage, schlugen schon mit 33.600 Euro zu Buche. Außerdem flossen die Arbeiten für die Zuwegung und die Sandeinfassung ein, so dass sich das Projekt in der Summe auf etwa 38.000 Euro belief.

Die Konstruktion ist ferner so angelegt, dass es kein Problem ist, wenn jüngere Kinder, mit und ohne Rollstuhl, die Elemente gleichzeitig bedienen. Außerdem ist genügend Platz zum Bewegen vorhanden. Jetzt wartet das neue Kleinod darauf, fleißig vom neugierigen und tobenden Nachwuchs genutzt zu werden.