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Erster Spatenstich an den GFO Kliniken Troisdorf – Betriebsstätte St. Johannes

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#Troisdorf #GFO-Kliniken

Der Erste Spatenstich für das Gebäude der Abteilung für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie an den GFO Kliniken Troisdorf –  Betriebsstätte St. Johannes, ist  erfolgt.

Fertigstellung des rund  23 Mio.  Euro teuren Gebäudekomplexes im ersten Quartal 2024 geplant.

Troisdorf 18. August 2021. Heute erfolgte der offizielle erste Spatenstich für den Neubau des Fachbereichs Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie an den GFO Kliniken Troisdorf – Betriebsstätte St. Johannes. Wie bereits im Juni 2019 angekündigt, wird auf dem Klinikgelände ein neuer Gebäudekomplex mit initial 40 stationären Betten (inklusive einer psychiatrischen Intensivstation) und 20 tagesklinischen Plätzen benötigt, um eine vollumfängliche und wohnortnahe Versorgung psychiatrisch erkrankter Menschen im rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis zu schaffen, wie es die Krankenhausplanung des Landes für Troisdorf vorsieht. Bereits seit November 2020 werden 16 psychosomatische bzw. psychiatrische Patienten und ergänzend auch 20 tagesklinische Patienten im bestehenden Klinikgebäude versorgt. Die Klinikleitung rechnet mit einer Fertigstellung des Neubaus im ersten Quartal 2024. Da der Bau während des laufenden Klinikbetriebes stattfindet, wird besonders darauf geachtet, Patienten und Anlieger so weit wie möglich vor Bau- und Verkehrslärm zu schützen. Finanziert wird das Projekt aus Baupauschalen des Landes und Eigenmitteln der GFO als Träger der GFO Kliniken Troisdorf.

Insgesamt 7.420 m2, verteilt auf vier Stockwerke sowie ein Untergeschoss, stehen für den neuen Bereich zur Verfügung. Das moderne Konzept des Neubaus erlaubt eine zeitgemäße, patientenorientierte sowie mitarbeiterorientierte Diagnostik und Therapie im stationären, teilstationären und ambulanten Setting. Alle Zimmer sind behindertengerecht ausgestattet, haben Telefon- und Internetanschluss. Zimmer im ersten und zweiten Stock verfügen zusätzlich über einen Balkon und für Patienten, die im Erdgeschoss untergebracht sind, ist ein geschützter Gartenbereich vorgesehen. Die Therapiebereiche der Stationen umfassen Kreativ-, Sport- und Soziotherapieräume für Einzel- und Gruppenarbeit.

Wohnortnahe voll- und teilstationäre Versorgung psychisch und psychosomatisch kranker Menschen im Fokus – aber keine forensische Psychiatrie vorgesehen.

Hauptaufgabe der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapieist die voll- und teilstationäre Versorgung psychiatrisch und psychosomatisch erkrankter Menschen. Die Größe der Klinik erlaubt ein differenziertes Therapieangebot, so dass alle psychiatrisch-psychotherapeutischen und auch psychosomatischen Erkrankungen zukünftig behandelt werden können. Multiprofessionelle Teams bestehend aus Ärzten, Psychologen, Sozialarbeitern und Fachtherapeuten, kümmern sich ganzheitlich um die Patienten. Eine Abteilung für forensische Psychiatrie, in der psychisch kranke Straftäter untergebracht und behandelt werden, wird es am Standtort Sieglar nicht geben.

„Die GFO Kliniken Troisdorf wollen mit dem neuen Angebot wohnortnaher Therapie von Patienten mit psychischen Problemen am Standort Sieglar einen Beitrag dazu leisten, den großen Bedarf im rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis abzudecken. Dort wohnen 440.000 Menschen und damit weit über 70 Prozent der Kreisbevölkerung. Auch die unmittelbare Anbindung der neuen Abteilung an das Allgemeinkrankenhaus St. Johannes, das unter anderem über internistische und neurologische Expertise verfügt, ist für

die Patienten vorteilhaft“, so Dagmar Götz, Departmentleiterin Psychiatrie und kommissarische Leiterin der Abteilung.

Kontinuierlich steigende Patientenzahlen

„Die Patientenzahlen wachsen ständig. So sind laut der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) deutschlandweit rund 25 Prozent der Erwachsenen von einer psychischen Erkrankung betroffen – Tendenz steigend. Immer häufiger werden psychische Erkrankungen auch bei jungen Menschen diagnostiziert. Um lange Wartezeiten zu verhindern und den Betroffenen möglichst schnell professionelle Hilfe anbieten zu können, müssen wir die Behandlungskapazitäten anpassen. Das geht nur durch den Neubau an der Betriebsstätte  St.Johannes“, so Andreas Heuser, Regionaldirektor GFO Kliniken Troisdorf.