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Digitale Zusammenkünfte und verschobene Reisen
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Digitale Zusammenkünfte und verschobene Reisen

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 Seit mehr als zehn Jahren pflegt die Hans Alfred Keller-Schule vielfältige Kontakte ins europäische Ausland. So wurde im Dezember des vergangenen Jahres das bereits vierte Erasmus+-Projekt, das Reisen an die jeweiligen Partnerschulen vorsieht, abgeschlossen. Wie funktioniert das in Pandemie-Zeiten?

Seit März letzten Jahres mussten alternative Möglichkeiten gefunden werden, um die geplanten Inhalte gemeinsam umzusetzen. Zwischen den Koordinatoren der beteiligten Schulen, neben der Hans Alfred Keller-Schule sind dies die englische Blewbury School, das spanische Colégio La Asunción (Cáceres) und die niederländische Konigin Emma School (Zwolle), finden seitdem alle zwei bis vier Wochen Besprechungen zur Planung der digitalen Zusammenarbeit statt. So erarbeiteten die Kinder an allen Partnerschulen Präsentationen und Filme zum Thema Nachhaltigkeit, die auf Videokonferenzen vorgestellt und diskutiert wurden. An der Siegburger Grundschule wurden im Dezember fünf solcher virtuellen Zusammenkünfte durchgeführt, an denen insgesamt etwa 75 Kinder teilnahmen.

Die Projektkoordination liegt seit Januar 2020 bei der Siegburger Bildungsanstalt, die somit auch für die Einreichung der Anträge zuständig ist. Im März entschied sich das Planungsteam, den Beginn so weit wie möglich in die Zukunft zu verschieben. So startete das neue Projekt erst am 31. Dezember 2020, die erste Reise war für Mai 2021 angedacht. „Da zu diesem Zeitpunkt die geplante Zusammenkunft in Zwolle voraussichtlich noch nicht möglich sein wird, haben wir Alternativen der Zusammenarbeit für die Monate bis zu den Sommerferien geplant. Wir dürfen die Projektlaufzeit verlängern und die beantragten Reisen verschieben“, erläutert Katharina Sadeghian, Schulleiterin der Hans Alfred Keller-Schule.

Erasmus+-Projekte der Hans Alfred Keller-Schule

Quelle: Siegburgaktuell