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Bitte nicht abschalten! Sandra Eisenbarth im Rathaus
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Bitte nicht abschalten! Sandra Eisenbarth im Rathaus

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#Hennef #Ausstellung

(dmg) „Bitte nicht abschalten!“ heißt die nächste Ausstellung im Rathaus der Stadt Hennef. Die Siegburger Künstlerin Sandra Eisenbarth zeigt ihre Gemälde, in denen sie sich unter anderem mit den Auswirkungen von Corona befasst: Wie leben wir? Wie gehen wir damit um? Eine Antwort ist: Trotzdem Kultur! Auch wenn die Bilder nur sehen kann, wer im Rathaus arbeitet, wer ohnehin einen Termin im Haus hat, wer sich mit der Künstlerin zu einer Besichtigung verabredet oder wer zur Vernissage am 5. März ins Hennefer Rathaus kommt.

Sandra Eisenbarth hat lange als Grafik-Designerin gearbeitet und ist seit vielen Jahren künstlerisch aktiv. In ihrer Ausstellung „Unter Umständen“ (1995) hat sie sich mit den Körpern schwangerer Frauen auseinandergesetzt, 1997 folgten mit der Ausstellung „Berühren verboten“ die Darstellungen von Schaufensterpuppen als Träger von Emotionen. Schaufensterpuppen, die Darstellung des menschlichen Körpers und die kritische Beschäftigung mit den gängigen Schönheitsidealen unserer Gesellschaft, dem Körperkult nach Perfektion, sind seitdem Konstanten in ihrem Schaffen. 2018 entstand mit „Abschalten“ ein neues Thema, das sich kritisch mit der Social-Media-Nutzung auseinandersetzte. 2020 kam sie unter anderen Vorzeichen wieder darauf zurück: „Bitte nicht abschalten – Covid-19-Edition“. Soziale Netzwerke als Ort des Glücks, Menschen zu treffen und nicht allein sein zu müssen. Auch die Serie „Goldene Zeiten – Tanz auf dem Vulkan“ befasst sich wieder mit Corona: tanzende Gestalten auf goldenem Grund. Und doch ist nicht alles Gold, was glänzt.

Sandra Eisenbarth, „Bitte nicht abschalten!“ Rathaus der Stadt Hennef, Frankfurter Straße 97, bis zum 1. April. Für die Vernissage am 5. März, 11 Uhr ist keine Anmeldung erforderlich, es gilt 2G. Besichtigungen mit der Künstlerin mittwochs und freitags nach Absprache (sandra.eisenbarth@t-online.de).

Quelle: Stadt Hennef