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Augenklinik am Universitätsklinikum Bonn für steigende Zahl an Augenerkrankungen exzellent aufgestellt
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Augenklinik am Universitätsklinikum Bonn für steigende Zahl an Augenerkrankungen exzellent aufgestellt

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Vier Operationssäle, eigene Anästhesie, Laser und OP-Mikroskope für optimale Versorgung

Augenerkrankungen sind leider groß im Kommen. Gründe dafür sind auch die stetig steigende Lebenserwartung und der damit einhergehende Verschleiß des Sehapparats. Entsprechend nimmt die Zahl an Augenerkrankungen, die einer Operation bedürfen, zu. Die Augenklinik am Universitätsklinikum Bonn (UKB) ist für die neuen Bedarfe der Patienten bestens gerüstet: In vier Operationssälen nutzen die Augenchirurgen, unterstützt von einem eigenen Anästhesieteam, hochsensiblen Laser und andere Techniken, um den Betroffenen wieder zu klarer Sicht zu verhelfen.

Nach der häufigsten Operation für den Grauen Star (Katarakt) gehören zu den ebenfalls häufig durchgeführten Operationen dabei die Vitrektomien, bei denen Teile des Augenglaskörpers entfernt und zum Teil durch Implantate ersetzt werden. Damit werden Schädigungen der Netzhaut aufgrund von Netzhautablösungen, diabetischen Erkrankungen oder Makula-Veränderungen wie Löcher und Gliose behandelt. Gerade die Zahl der letzteren Erkrankung wird mit der steigenden Kurzsichtigkeit weiter zunehmen, da das Gewebe durch das länger gezogene Auge an den Rändern stark gedehnt und beansprucht wird. „Es ist unser Ziel, die Lebensqualität unserer Patientinnen und Patienten durch hocheffiziente und minimalinvasive mikrochirurgische Eingriffe zu erhalten“, so Prof. Frank G. Holz, Direktor der Klinik für Augenheilkunde am UKB. „Als Maximalversorger der Region Bonn haben wir dabei die meiste Erfahrung und operieren auch schwerste Augenverletzungen bis hin zur Korrektur von schweren Verläufen nach erstmaliger OP.“ Dabei betont der Klinikdirektor auch die gute Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Fachkolleginnen und -kollegen, die sich um eine optimale Nachsorge der Patienten kümmern, sobald diese wieder nach Hause entlassen werden können.

Insgesamt wurden an der Augenklinik des UKB allein im Jahr 2018 13.878 Operationen durchgeführt. Dabei stieg über die vergangenen Jahre auch die Zahl der netzhaut-, makula- und glaskörperchirurgischen Eingriffe auf nunmehr 1.376, womit regional und überregional eine Spitzenposition erreicht wird. „Da das Auge eines unserer sensibelsten Organe ist und das Sehvermögen zu unseren wesentlichen Sinnen gehört, müssen Operationen daran mit höchster chirurgischer Präzision und unter höchsten Hygienestandards durchgeführt werden. Daher beschäftigen wir vom OP-Pflegepersonal über die Anästhesie bis hin zu den Ärzten vollständige und hochgradig geschulte OP-Teams“, verdeutlicht Prof. Holz.

Foto: Durchführung einer mikrochirurgischen Augenoperation mit digital unterstütztem OP-Mikroskop

Quelle: Universitätsklinikum Bonn