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Aufwachsen inmitten der Natur Quelle: BürgerStiftungLohmar
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Aufwachsen inmitten der Natur Quelle: BürgerStiftungLohmar

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BürgerStiftungLohmar fördert neue Kita „SalgerterWeltentdecker“

Gibt es etwas schöneresals Kinderlachen? Wohl kaum, und so wundert es nicht, dassdie Pferdefreunde Salgert auf die Ideekamen, selber eine Kindertagesstätte zu gründen. Schon am 1. August sollen die „Salgerter Weltentdecker“ ihre Kita in Besitz nehmen. Es gibt also noch viel zu tun, weshalb die Vorsitzende der BürgerStiftungLohmar, Renate Krämer, und Geschäftsführerin Gabriele Willscheid bei ihrer „Baustellenbegehung“ spon-tan die Schippen in die Hand nahmen.

Mehr als über die tatkräftige Unterstützung, die freilich eher symbolischer Natur war, freu-ten sich Bärbel Kruse-Crombach und Marita Jansen über die Finanzspritze der Bürger-stiftung. Mit 561.05Euro übernimmtsich die Stiftung dieKosten für das Bücherregal, die Musikin-strumente und das Experimentierset, mit denen die Kita ausgestattet wird.

Die gleicht einem großen Abenteuerspielplatz:Ähnlich wie die Wanderraupen sollen auch die kleinen Weltentdecker inmitten der Natur und vor allem mit der Natur aufwach-sen. Da bietet sich das große Areal der Pferdefreunde mit Ställen, Wiesen und Weiden geradezu an, zumal sich die StuteRed Lady und das Pony Unikum schon auf die Strei-cheleinheiten der Kinder freuen.

„Tiere“, erläutert Bärbel Kruse-Crombach, Vorsitzende des Trägervereins, „sind Teil des pädagogischen Konzepts“. Mehr noch: Die Stadt Lohmar stellte der neuen Kita ein klei-nes Waldstück zur Verfügung, in dem die 20 Kinder ab zwei Jahren bis zu ihrem Wechsel auf die Grundschule, bei Wind und Wetter toben und die Natur entdecken können. Nur zum Mittagessen und wenn’s allzu heftig schüttet, schneit oder stürmt, können sich die kleinen Weltentdecker in einen Aufenthaltsraum zurückziehen, der aus Holz an das Ge-höft angebaut wurde und sich harmonisch in das Ensemble einfügt.

„Ein großartiges Konzept, das die Bürgerstiftung gerne fördert“, lobte Renate Krämer. Gerade in der heutigen Zeit, fügte Gabriele Willscheid hinzu, sei es wichtiger denn je, die Kinder mit der Natur vertraut zu machen und das Bewusstsein für einen pfleglichen Umgang mit der Umwelt zu wecken. Das sieht die Stadt Lohmar offenbar genauso, jedenfalls ist der Vorstand der Pferdefreunde voll des Lobes für die Kooperation mit der Stadtverwaltung, die sogar eigens eine bislang nur für die Landwirtschaft zugelassene Straße in eine Anliegerstraße umwidmet, damit die Eltern ihre Kinder morgens mit dem Auto bringen und nachmittags abholen können. „Schön, wenn alle an einem Strang ziehen“, meinte die Geschäftsführerin der Bürgerstiftung.