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Aktiv für Molche, Wildkräuter und eine saubere Landschaft
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Aktiv für Molche, Wildkräuter und eine saubere Landschaft

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#sanktaugustin

Seit knapp neun Jahren haben ehrenamtlich Tätige im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) die Möglichkeit, sich aktiv für den Umwelt-, Natur- und Artenschutz in Sankt Augustin einzusetzen. Zwei von insgesamt drei Stellen hat das Umweltbüro aktuell noch zu besetzen. Zu tun gibt es mehr als genug für die zukünftigen freiwilligen Naturschützer*innen – und völlig uneigennützig ist die Tätigkeit nicht. Der Dienst eignet sich beispielsweise sehr gut zur Vorbereitung auf ein naturwissenschaftliches Studium (Biologie, Geologie, Landschaftsplanung, Landschaftspflege u. ä.). Geboten wird neben gezielten fachlichen Qualifizierungen und Fortbildungen ein monatliches Taschengeld sowie Sozialleistungen durch die Stadt Sankt Augustin.

Ob die Nisthilfen für Vögel oder die Fledermausquartiere im Niederpleiser Wald, der Ackerwildkraut-Acker auf dem Mendener Friedhof oder die Kleingewässer nördlich des Hangelarer Flughafens – zahlreiche der insgesamt etwa 40 Biotopflächen im Sankt Augustiner Stadtgebiet brauchen immer wieder pflegende Eingriffe, damit die Natur-Besonderheiten wie Kreuzkröte, Großer Wiesenknopf, Kornrade & Co. in Sankt Augustin eine dauerhafte Bleibe behalten. Nach festgelegten Pflegeplänen werden beispielsweise Wiesen gemäht, Schnittgut abgefahren, Gehölze zurückgeschnitten, Laichtümpel gereinigt, die Samen seltener Ackerwildkräuter geerntet und wilder Müll aus der Landschaft entfernt. 

Das gesamte Tätigkeitsfeld reicht von Pflege- und Artenschutzmaßnahmen in städtischen Biotopen (z. B. Mahdarbeiten, Rückschnittmaßnahmen, Teichreinigung, Nistkastenkontrolle, Pflanz- und Aussaataktionen) über Kontrolldienste im Rahmen des Landschaftsschutzes (z. B. Bau und Reparatur von Zaunanlagen und Infotafeln) bis hin zur Mithilfe in der Öffentlichkeitsarbeit und bei Aktionen des Umweltbüros (z. B. Vorbereitung von Veranstaltungen im Rahmen des Umweltprogramms). 

Jetzt im Frühjahr gehört auch die Kontrolle der Eimerreusen in verschiedenen Kleingewässern im Stadtgebiet zum festen Tätigkeitsfeld. Hier ist der direkte Kontakt mit der heimischen Tierwelt garantiert. Regelmäßig weisen die „Bufdies” des Umweltbüros seltene Arten wie Kamm- und Bergmolch nach.

Vorausgesetzt werden vor allem handwerkliches Geschick, Flexibilität und Kreativität. Die Bewerber*innen sollten zwischen 18 und 25 Jahre alt und selbstständiges Arbeiten gewohnt sein. Ferner sollten Interessent*innen Interesse an Naturschutz und Ökologie mitbringen und wenn möglich im Besitz eines Führerscheins sein. Eine Stelle ist ab 1. August 2021 frei, eine weitere ab 15. Dezember 2021. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 39 Stunden.

Wer sich für die Tätigkeit im Bundesfreiwilligendienst interessiert, erhält nähere Informationen beim Büro für Natur- und Umweltschutz der Stadt Sankt Augustin, Gerhard Kasper, Tel.: 02241/243-269 oder unter umweltbuero@sankt-augustin.de

Bewerbungen hierfür, wie auch für die anderen Stellen im Bundesfreiwilligendienst der Stadt Sankt Augustin (in verschiedenen Jugendeinrichtungen sowie im Senioren-CLUB und im Stadtarchiv), sind zu richten an: Stadt Sankt Augustin, Fachbereich Zentrale Dienste, z. Hd. Frau Nieland, 53754 Sankt Augustin.

Quelle: Stadt Sankt Augustin