1. Home
  2. Siegburg
  3. „4. Siegburger Keramikpreis“ vergeben
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

0

„4. Siegburger Keramikpreis“ vergeben

0

#Siegburg #Keramik

Im Rahmen der Ausstellung „Ton & Töne“ – „Der Ton macht die Musik“ vergab man im Siegburger Stadtmuseum den „4. Siegburger Keramikpreis“. Anlässlich des 100. Todestags des Musikers Engelbert Humperdinck trafen in der Aufgabenstellung zwei Genres zusammen. 45 Unikate, von 38 Künstlern aus sechs Nationen, gingen in den Wettbewerb, um die mit 4.000 Euro dotieren Preise. Den ersten Platz belegte die Niederländerin Ellen Rijsdorp mit ihrer „Tonleiter für Musik oder Skala.“

„Reminiszenzen an frühe Neumennotation, oder auch zeitgenössische Notation Neuer Musik,

spielt mit Höhen und Tiefen genauso wie mit den Ton-Charakteren und Klang-Farben. Das

Ensemble erscheint wie eine Ton gewordene Synästhesie“, hieß es in der Entscheidung der Jury für die Vergabe des Hauptpreises, der mit 2.000 Euro gewürdigt wird. Auf Rang Zwei folgte Monika Debus mit der blauen Form und erhielt 1.200 Euro, während sich Christine Ruff mit ihrer „Wackelschalenskulptur“ über den dritten Preis und 800 Euro freute.

In der Regel findet der Wettbewerb zeitgleich mit dem beliebten Keramikmarkt statt, der die beiden letzten Jahre jedoch aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen musste. Deshalb wurden, um das ein wenig zu kompensieren, des Weiteren Belobigungen für die Werke von Uta Blindow, Beate Pfefferkorn und Meng-Chan Yu ausgesprochen.

Der Andrang der Besucher bewies nicht nur das hohe Interesse an zeitgenössischer Kunst, vielmehr vor allem an der gestalterischen Perfektion der Exponate. Die Kostbarkeiten sind übrigens zu erwerben. So sollen die Künstler, die durch die Pandemie wirtschaftliche Beeinträchtigungen hinnehmen mussten, zusätzlich unterstützt werden. Die Ausstellung ist bis Donnerstag, 20. Januar in den Räumen des Stadtmuseums, Markt 46, zu besichtigen.