Happy Birthday
Standesamt wird 200 Jahre - viele Highlights geplant
An die Schreibmaschine war noch nicht zu denken. Erst recht nicht an den PC. Mit Tinte notierte der erste Standesbeamte Wilhelm Schohs vor 200 Jahren fein säuberlich den Tod von Theodor Stöcker ins neue Personenstandsbuch der "Munizipalität Siegburg" - es war die Geburtsstunde des modernen Standesamts. Napoléon hatte diese Neuerung mit seinen Truppen ins Rheinland gebracht, wo Geburten, Eheschließungen und Sterbefälle vorher nur in Kirchenregistern geführt wurden.

Die erste entsprechend beurkundete Eheschließung fand am 21. Februar 1810 statt: Heinrich Joseph Brenner und Anna Catharina Lindlahr gaben sich vor dem Standesamt das Ja-Wort. Das beste Urkunden-Stück verwahrt Amtsleiterin Andrea Müller besonders gut. Es ist die Geburtsurkunde des Komponisten Engelbert Humperdinck von 1854. Zum 200. Geburtstag ist im Siegburger Standesamt in diesem Jahr so manches Highlight geplant: eine Candle-Light-Trauung, Vorträge über die Familienforschung und ein Stand auf der Hochzeitsmesse am 28. Februar.














