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RoboCup-Weltmeisterschaft Ein vierter Platz für die H-BRS und ein Preis

RoboCup-Weltmeisterschaft Ein vierter Platz für die H-BRS und ein Preis

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Padmaja Kulkarni, Studentin der Hochschulschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) im Master-Studiengang Autonomous Systems, gehört zum RoboCup-Team „b-it bots“ der H-BRS. Sie kehrte am Wochenende von der Weltmeisterschaft im japanischen Nagoya mit einem doppelten Erfolg zurück: Die b-it bots erreichten in der Kategorie @Work der Industrial-Liga trotz anfänglicher Widrigkeiten noch einen respektablen vierten Platz.

Dieses Ereignis wurde für Padmaja Kulkarni bestimmt überboten durch eine Ehrung: Die RoboCup Foundation zeichnete Kulkarni mit dem Silvia Coradeschi RoboCup-Award aus. Dieser Preis wird seit 2014 an junge Wissenschaftlerinnen mit vielversprechenden Forschungsansätzen in der Robotik vergeben. Nach Universitäten in den USA, den Niederlanden und Schweden geht der Preis in diesem Jahr erstmals an eine Forscherin einer deutschen Hochschule.

In den Wettbewerb starteten die b-it bots in der Kategorie @Work mit einem Handicap: Ein Koffer mit wichtigem Equipment wie dem Greifarm und einer Kamera – das „Auge“ des Roboters – war auf der Flugreise verloren gegangen und traf erst am ersten Wettkampftag ein. Die b-it bots gingen deshalb verspätet an den Start. Wegen technischer Probleme mit der Kamera nutzte die Mannschaft zunächst ein Ersatzmodell. Die Aufholjagd gipfelte im Finallauf mit der höchsten Punktzahl aller teilnehmenden Mannschaften.

In dem Wettbewerb @Work bekommt der Roboter ein Set von Aufgaben übermittelt und bewegt sich dann autonom durch ein nachgebildetes 6 mal 10 Meter großes Industrieareal, um die Aufgaben abzuarbeiten. Der Roboter greift unterschiedliche Gegenstände, transportiert diese und legt sie an definierten Stellen wieder ab.

Das Foto zeigt Padmaja Kulkarni (Mitte) bei der Preisverleihung.

 

Quelle: H-BRS