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Artikel vom: 16.01.2012
„Landjuden an der Sieg“
wieder mit interessantem Jahresprogramm
Auch in diesem Jahr bietet die Gedenkstätte „Landjuden an der Sieg“ wieder ein vielfältiges und informatives Jahresprogramm an, das am Freitag (06.01.2012) von Landrat Frithjof Kühn, den Vorsitzenden des Fördervereins, Michael Solf, MdL, und Kreistagsabgeordnetem Harald Eichner, sowie Kreisarchivarin Dr. Claudia Arndt der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. „Es ist uns sehr wichtig, die Erinnerung an die jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger, die im Rhein-Sieg-Kreis zu Hause waren, wach zu halten“, so Landrat Kühn.
Das Programm hält eine gute Mischung aus altbewährten und neuen Punkten für interessierte Bürgerinnen und Bürger bereit. „Man kann gar nicht genug tun, um an das Geschehene zu erinnern und das Judentum zu erklären“, sind der Vorsitzende des Fördervereins und sein Stellvertreter einig. Dass der Verein hier auf dem richtigen Weg ist, machen die ständig steigenden Besucherzahlen und die positive Resonanz auf die Veranstaltungen deutlich.
Ein besonderer Höhepunkt des diesjährigen Programms ist die Lesung der heute in London lebenden Zeitzeugin Margot Barnard, die in ihrem Buch „Ich sehe Dich nie wieder“ Erinnerungen an ihr bewegtes Leben aufgeschrieben hat. Aus Angst vor dem nationalsozialistischen Terror ist die gebürtige Beuelerin am 1. September 1936 nach Palästina ausgewandert und hat ihre Familie nie wieder gesehen. Ein weiteres eindrucksvolles Erlebnis dürfte der „musikalische Vortrag“ des Kantors der Kölner Synagogengemeinde, Yitzak Hoenig, sein, der die Entwicklung der Synagogenmusik durch live gesungene Beispiele begleitet am Piano aufzeigen wird. Auf das Angebot einer Mehrtagesexkursion dürfen sich Mitglieder des Fördervereins Gedenkstätte Landjuden an der Sieg e.V. freuen. Ende April wird Frau Dr. Arndt ihnen das „Jüdische Berlin“ zeigen, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1295 gehen. „Diese Fahrt ist ein kleines „Danke schön“ an die Mitglieder unseres Fördervereins, die unsere Arbeit nicht nur finanziell, sondern auch personell mit ganz viel Engagement unterstützen“, erläutert die Kreisarchivarin.
Darüber hinaus sind natürlich auch wieder die klassischen – seit Jahren etablierten – Programmpunkte aufgenommen: Führungen über den jüdischen Friedhof in Siegburg, Führungen durch die Kölner Synagoge mit anschließendem koscheren Essen und Vorträge zu interessanten Einzelthemen.
Auf die einzelnen Veranstaltungen wird das Kreisarchiv jeweils gesondert – rechtzeitig zum Termin – aufmerksam machen, da die Teilnehmerzahlen teilweise begrenzt sind und eine Anmeldung erforderlich ist.
Ein besonderer Höhepunkt des diesjährigen Programms ist die Lesung der heute in London lebenden Zeitzeugin Margot Barnard, die in ihrem Buch „Ich sehe Dich nie wieder“ Erinnerungen an ihr bewegtes Leben aufgeschrieben hat. Aus Angst vor dem nationalsozialistischen Terror ist die gebürtige Beuelerin am 1. September 1936 nach Palästina ausgewandert und hat ihre Familie nie wieder gesehen. Ein weiteres eindrucksvolles Erlebnis dürfte der „musikalische Vortrag“ des Kantors der Kölner Synagogengemeinde, Yitzak Hoenig, sein, der die Entwicklung der Synagogenmusik durch live gesungene Beispiele begleitet am Piano aufzeigen wird. Auf das Angebot einer Mehrtagesexkursion dürfen sich Mitglieder des Fördervereins Gedenkstätte Landjuden an der Sieg e.V. freuen. Ende April wird Frau Dr. Arndt ihnen das „Jüdische Berlin“ zeigen, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1295 gehen. „Diese Fahrt ist ein kleines „Danke schön“ an die Mitglieder unseres Fördervereins, die unsere Arbeit nicht nur finanziell, sondern auch personell mit ganz viel Engagement unterstützen“, erläutert die Kreisarchivarin.
Darüber hinaus sind natürlich auch wieder die klassischen – seit Jahren etablierten – Programmpunkte aufgenommen: Führungen über den jüdischen Friedhof in Siegburg, Führungen durch die Kölner Synagoge mit anschließendem koscheren Essen und Vorträge zu interessanten Einzelthemen.
Auf die einzelnen Veranstaltungen wird das Kreisarchiv jeweils gesondert – rechtzeitig zum Termin – aufmerksam machen, da die Teilnehmerzahlen teilweise begrenzt sind und eine Anmeldung erforderlich ist.
Quelle:
Pressestelle Rhein-Sieg-Kreis














