Jüdische Geschichte
Spuren im Rhein-Sieg-Kreis

Das zweite Heft der Schriftenreihe "Gedenkschriften" der Autoren Dr. Claudia Arndt und Volker Fuchs wurde am 22. Februar im Kreishaus in Siegburg vorgestellt. Das vom Förderverein Gedenkstätte "Landjuden an der Sieg" herausgegebene Werk erinnert an das jüdische Leben im Rhein-Sieg-Kreis.
Die Geschichte jüdischer Kultur in der Region reicht bis ins Hochmittelalter zurück, ehe sie mit der Reichspogromnacht vom 9. November 1938 ein jähes Ende fand. Vor dem Holocaust zählte die jüdische Gemeinde in Siegburg rund 300 Mitglieder und auch im restlichen Kreis hat die jüdische Kultur ihre Spuren hinterlassen.
Das Heft mit dem Titel "...Spuren hinterlassen hat, die nicht vergehen werden", beinhaltet eine umfassende Zusammenstellung und Erläuterung aller ehemaligen und noch existierenden jüdischen Einrichtungen im Rhein-Sieg-Kreis und ist im Buchhandel erhältlich.
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