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Rhein-Sieg-Kreis erhält Siegel zur Fahrradfreundlichkeit Quelle: Rhein-Sieg-Kreis
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Rhein-Sieg-Kreis erhält Siegel zur Fahrradfreundlichkeit Quelle: Rhein-Sieg-Kreis

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Es ist soweit! Der Rhein-Sieg-Kreis ist das 81. Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der fußgänger- und fahrradfreundlichen Städte, Gemeinden und Kreise in NRW (AGFS). Landrat Sebastian Schuster erhielt nun im Auftrag von Verkehrsminister Hendrik Wüst aus den Händen von Winfrid Pudenz und Peter London vom Verkehrsministerium NRW sowie Christine Fuchs vom Vorstand der AGFS die Aufnahmeurkunde.

„Ich freue mich sehr über die Aufnahme in die AGFS! Hinter uns liegt ein intensiver Prozess, in dem wir unsere Anstrengungen zur Förderung des Fuß- und Radverkehrs noch einmal verstärkt haben“, betont Landrat Sebastian Schuster. „Die Auszeichnung ist aber zugleich Ansporn. Wir wollen als Kreisverwaltung der Motor sein, damit für unsere Bürgerinnen und Bürger in allen kreisangehörigen Kommunen bessere Angebote für den Umstieg vom Autoverkehr zum Rad- und Fußgängerverkehr unterbreitet werden.“

Durch die Mitgliedschaft in der AGFS wird der Rhein-Sieg-Kreis in mehrfacher Hinsicht profitieren. In der AGFS gibt es einen intensiven fachlichen Austausch, so dass der Kreis Ideen und Anregungen erhält, wie heute noch vorhandene Defizite z.B. in der Wegweisung oder bei Radwegen an Kreisstraßen behoben werden können. Zudem erhält der Rhein-Sieg-Kreis Fördermittel, um seine Öffentlichkeitsarbeit im Bereich der Nahmobilität auszubauen.

„Gäbe es die AGFS nicht, müsste man Sie sofort gründen. Die AGFS übernimmt eine wichtige Schnittstelle zwischen dem Ministerium und den Kommunen und Kreise. So werden durch die AGFS Ideen für eine bessere Nahmobilität entwickelt, die bei positiven Ergebnissen durch das Verkehrsministerium landesweit zum Standard erhoben werden können“, so Winfried Pudenz.

Die Mitgliedschaft gilt zunächst für sieben Jahre. „Das Prädikat „fußgänger- und fahrradfreundlich“ ist ein Qualitätssiegel. Deshalb werden alle 81 Mitglieder regelmäßig von einer Kommission bereist. Dabei wird überprüft, welche Fortschritte bei der Infrastruktur, bei Kommunikation und Serviceangeboten für Radfahrer und Fußgänger gemacht wurden.“, erklärt Christine Fuchs.