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Jahresbericht des Rhein-Sieg-Kreises: Kreis engagiert sich weiter in der intensiven Berufsorientierung
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Jahresbericht des Rhein-Sieg-Kreises: Kreis engagiert sich weiter in der intensiven Berufsorientierung

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Der Rhein-Sieg-Kreis setzt auch weiter auf intensive Berufsorientierung für Schülerinnen und Schüler. Im Jahr 2017 flossen rund 40.000 Euro in insgesamt 25 Maßnahmen zur beruflichen Orientierung an Schulen. „Im Jahr 2008 hat der Rhein-Sieg-Kreis gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Behörden das Regionale Übergangsmanagement Schule-Beruf gegründet, das seitdem unterstützt und fortentwickelt wird. Damit beweisen Kreistag und Verwaltung seit Jahren wie wichtig es ihnen ist, dass möglichst alle Jugendlichen die Chance auf eine umfassende Berufs- und Studienorientierung erhalten und so ihre Lebensbiographie zielgerichtet gestalten können. Dafür haben wir uns mit aller Kraft eingesetzt“, so Thomas Wagner, Schuldezernent des Rhein-Sieg-Kreises. Dieser Prozess wird seit 2012 durch die Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule-Beruf NRW“ (KAoA) weiterentwickelt.

Das Angebot der intensiven Berufsorientierung ist für solche Schülerinnen und Schüler gedacht, die eine intensive Unterstützung bei der Berufsorientierung benötigen. Für diese Jugendlichen fördert der Rhein-Sieg-Kreis auf der Basis einer eigenen Richtlinie besondere Projekte – etwa Team- und Mobilitätstraining oder praktische Bewerbungsübungen.

Zudem boten Schulen im Jahr 2017 auch so genannte Handwerkstage an. Hier konnten Schülerinnen und Schüler mit Hilfe von Fachpersonal ihre Interessen und Fähigkeiten in verschiedenen Bereichen austesten. Zur Verfügung standen Ausbildungsberufe im Maler und Lackierer-, Fliesenleger-, Floristen- oder Friseurhandwerk.

Der Schuldezernent des Rhein-Sieg-Kreises weist auf die Bedeutung dieses zusätzlichen Angebotes hin: „Die Maßnahmen im Rahmen der Förderrichtlinie gehen über die Angebote der Berufs- und Studienorientierung des Landesprogramms „Kein Abschluss ohne Anschluss“ hinaus. Die Schulen können hier individuell für ihre Schülerinnen und Schüler auf deren Bedürfnisse abgestimmte Maßnahmen anbieten. Damit wird in der Region eine Unterstützungslücke geschlossen und ein systematischer Förderprozess gewährleistet.“

Die Maßnahmen konnten an Förder-, Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen für die jeweiligen Schülerinnen und Schüler ausgewählt und in die Berufsorientierungskonzepte der Schulen eingebunden werden.

Quelle: Rhein-Sieg-Kreis