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Husaren tanzen für Kinder aus Tschernobyl Quelle: KG Husaren Schwarz-Weiß Siegburg
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Husaren tanzen für Kinder aus Tschernobyl Quelle: KG Husaren Schwarz-Weiß Siegburg

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Am Wochenende hatte die KG Husaren Schwarz-Weiß Siegburg einen kleinen aber feinen und besonderen Auftritt. Die Minis, Kinder und das Juniorensolomariechen, Chantal Büchel, tanzten auf dem Abschiedsfest für die Kinder der Initiative Tschernobyl Kinder Lohmar e.V., welche inzwischen nach fast 4 Wochen Aufenthalt in Deutschland wieder die Heimreise in die Nähe von Tschernobyl angetreten haben. Die Husaren denken, dass ihre Garden und Mariechen den Kindern auf deren Abschiedsfest etwas Freude bereiten konnten. Ein doch ein wenig bewegender Moment, wenn man sich vor Augen führt unter welchen Umständen diese Kinder in Weißrussland leben müssen.
Die Initiative leistet humanitäre Hilfe für Kinder zur Minderung der Folge-Schäden der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Dabei konzentriert sie sich in Weißrussland auf das Gebiet Choiniki in der Region Gomel. Die Stadt Choiniki liegt ca. 45 km nördlich des zerstörten Kernreaktors von Tschernobyl. Zentrale Maßnahme ist die Organisation und Durchführung einer Kindererholung, dessen. Ziel es ist, die Gesundheit, vor allem die Abwehrkräfte der Kinder zu stärken, da ihr Immunsystem aufgrund der immer noch vorhandenen Strahlenbelastung in ihrer Heimat geschwächt ist.
Bemerkenswert ist, dass gleich zwei „Husaren-Familien“ (Fam. Melanie Tebs und Yvonne und Steffen Büchel) je ein Gastkind von den diesjährig insgesamt 15 Kindern aufgenommen haben. Wer nächstes Jahr auch gerne ein Gastkind aufnehmen will, kann sich auf der Internetseite der Initiative Tschernobyl Kinder Lohmar e.V. informieren. Die Sprachbarriere ist halb so schlimm, sagen die Husaren. „Man kann sich mit Händen und Füßen verständigen, wie man es im Auslandsurlaub auch oft muss. Außerdem verstehen die Kinder ein wenig Deutsch oder auch Englisch. Und wenn gar nichts geht benutzt man halt eines der für Smartphones verfügbaren Online-Übersetzer.“

 

Bild von Steffen Büchel, Pressesprecher HSW