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Gute Logistik gegen den Durst und für die Umwelt Die Bundestagsabgeordnete Elisabeth Winkelmeier-Becker hat in Hennef den Getränke-Logistiker WIFA besucht
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Gute Logistik gegen den Durst und für die Umwelt Die Bundestagsabgeordnete Elisabeth Winkelmeier-Becker hat in Hennef den Getränke-Logistiker WIFA besucht

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Die Lastwagen der WIFA gehören zum Straßenbild in Hennef und im ganzen Rheinland des Großraum Kölns. Seit dem Jahr 2012 ist die WIFA Teil der Trinks GmbH. Der Getränke-Logistiker hat insgesamt 17 Standorte in Deutschland. Hennef ist einer der größten.

Elisabeth Winkelmeier-Becker, direkt gewählte Bundestagsabgeordnete aus dem Rhein-Sieg-Kreis, hat sich im Zuge ihrer Unternehmensbesuche in der Region den Betrieb in Hennef angesehen und ließ sich dabei von Sven Wortmann, Geschäftsführer Einkauf und Vertrieb der Trinks GmbH, und Christoph Kuhles, Regionsleiter West, alles zeigen.

Jeden Tag werden rund 150 Lkw bei der WIFA be- und entladen. Sie bringen und holen etwa je 1.000 Getränkekästen. Pro Jahr liefert die WIFA etwa 14,5 Millionen Kästen mit überwiegend umweltfreundlichen Mehrweg-Getränken an ihre Kunden aus.

Das von den Kunden zurückkommende Leergut wird in die Sortierhalle gebracht. Denn nicht selten kommen die Kästen bunt gemischt mit leeren Flaschen verschiedenster Hersteller aus dem Einzelhandel und von den Getränkeshops zurück. Im Auftrag vieler Getränkeproduzenten, von denen die WIFA Ware bezieht, werden die Kästen von Hand wieder sortenrein zusammengestellt.

Im großen Lager, in dem etwa 400.000 Kästen im ständigen Wechsel gelagert sind, herrscht in den Gängen reger Gabelstaplerbetrieb. Rund 300.000 Getränkekästen werden bei der WIFA jeden Tag ein- und ausgelagert.

Die WIFA gibt rund 120 Frauen und Männern in Festanstellung Arbeit. Hinzu kommen noch Fremd-Mitarbeiter/innen, die etwa im Bereich der Leergutsortierung beschäftigt sind. Diese kommen oft aus Osteuropa. „Da haben wir bereits vor 15 Jahren keine Leute mehr hier gefunden“, erklärte Christoph Kuhles die Anwerbung aus dem Ausland.

Und weiter berichtete er der Bundestagsabgeordneten, wie schwierig es sei, auch in anderen Bereichen Nachwuchs zu finden – selbst für den Beruf des Lkw-Fahrers. Auch die Einstellung von Flüchtlingen sei keine kurzfristige Abhilfe, da der Erwerb der erforderlichen Führerscheinklasse CE gute Deutschkenntnisse erfordere.

Elisabeth Winkelmeier-Becker bedankte sich für die spannenden Einblicke in die Welt des Getränke-Logistikers: „WIFA ist ein bedeutender Arbeitgeber für Hennef und gerade im Sommer ein wichtiger Versorger der Region.“ Mit Blick auf den Ressourcenschutz sagte sie: „Eine gute funktionierende Getränkeliefer-Logistik wie bei der WIFA ist wichtig für das gesamte Mehrweg-System, weil nur so eine hohe Wiederverwendungsquote von Getränkeflaschen realisierbar ist.“