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Exkursion am 19. Januar zur Ausstellung Bestandsaufnahme Gurlitt. Der NS-Kunstraub und die Folgen
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Exkursion am 19. Januar zur Ausstellung Bestandsaufnahme Gurlitt. Der NS-Kunstraub und die Folgen

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Am 19. Januar 2018 wird durch die Gedenkstätte „Landjuden an der Sieg“ im Rahmen des Veranstaltungsprogramms 2018 eine Exkursion zur Ausstellung „Bestandsaufnahme Gurlitt. Der NS-Kunstraub und die Folgen“ in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn angeboten.

Die Ausstellung, welche die Kunst-und Ausstellungshalle in Kooperation mit dem Kunstmuseum Bern ausrichtet, widmet sich der umfangreichen Sammlung Gurlitt. Als im November 2013 bekannt wurde, dass die bayrische Staatsanwaltschaft die Kunstbestände von Cornelius Gurlitt (1932-2014) beschlagnahmt hatte, war das öffentliche Aufsehen groß. Denn die 1500 Kunstwerke, die der zurückgezogen lebende Sohn des Kunsthändlers Hildebrand Gurlitt (1895-1956) von seinem Vater geerbt hatte, sind verdächtig: Handelt es sich um Raubkunst aus der Zeit der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft? Um diesem Verdacht nachzugehen, stellte der deutsche Staat die für die Forschung nötigen Mittel zur Verfügung, während sich Cornelius Gurlitt verpflichtete, als Raubkunst identifizierte Werke zurückzuerstatten. So konnten bislang vier Werke an die Nachfahren der rechtmäßigen Besitzer zurückgegeben werden. Als seinen Erben hatte Gurlitt, der im Mai 2014 verstarb, das Kunstmuseum Bern bestimmt.

Kundige Führung durch die Ausstellung übernimmt Andrea Raffauf-Schäfer M.A.; die Führung dauert 90 Minuten.

Treffpunkt zur Veranstaltung am Freitag, 19.01.2018, von 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr, ist um 15.45 Uhr im Foyer der Bundeskunsthalle, Museumsmeile Bonn, Friedrich-Ebert-Allee 4, 53113 Bonn. Die Teilnahmegebühr beträgt 12 Euro und schließt Eintritt sowie Führung ein; die für Mitglieder des Fördervereins ermäßigte Gebühr beträgt 10 Euro.

Die maximale Teilnehmerzahl sind 25 Personen; eine verbindliche Anmeldung im Kreisarchiv ist erforderlich unter Telefon 02241/13-2928 oder Telefax 02241/13-3271 oder unter E-Mail FVgedenkstaette@rhein-sieg-kreis.de.

Quelle: Rhein-Sieg-Kreis