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„Eingraben und Aufschichten“ – neue Ausstellung im Stadtmuseum Quelle: Siegburg

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Mit dem Titel „Eingraben und Aufschichten“ findet man seit dem 16. Juli im Stadtmuseum in Siegburg die Ausstellung von Andreas Rosenthal. Die Ausstellung erzählt die Geschichte eines Künstlers, welcher seiner Linie von seinen Anfängen bis in die Gegenwart treu geblieben ist.

Für den Künstler ist der Schaffensprozess ein wichtiger Bestandteil seiner Arbeit.

Das immer wiederkehrende Motiv der Zerstörung hat Rosenthal in seinen Werken mit Axt und Kettensäge zum Ausdruck gebracht. Rosenthal entwickelte seine eigene Drucktechnik mit Holzplatten, die er zuvor mit Beitel und Winkelschneider bearbeitet. Diese werden dann in kleinen Auflagen oder in Großformaten gedruckt; in schwarz-weiß oder mit sanften Blau-Weiß-Tönen.

Die dargestellten „Steine“ oder „Brocken“ erinnern in einer bildlichen Tiefe an Felsbrocken, die in den Großformaten wie Trümmerhaufen übereinander zu fallen scheinen. Die zahlreichen Werke ohne Titel changieren zwischen Dinglichem und Abstraktem. Sie transportieren auf der einen Seite den Destruktivismus des Krieges oder den Fall der Mauer, auf der anderen Seite aber auch die Leichtigkeit des Seins.

Die Ausstellung wird noch bis zum 10. September im Stadtmuseum zu sehen sein.