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Die andere Seite des Vollmonds SUBunternehmer im Kunsthaus Troisdorf
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Die andere Seite des Vollmonds SUBunternehmer im Kunsthaus Troisdorf

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Literarisch-musikalische Nachtwanderungen im Traumland der Seele unternehmen gemeinsam mit ihren Zuhörern das Musiker-Duo „Die SUBunternehmer“ und eine Sprecherin unter dem Titel „Die andere Seite des Vollmonds“. SUBunternehmer sind Detlef Brenken mit Kontrabassflöte, Flöten, Flauto Aquale, und Rainer Weber mit Bassklarinette und Klarinette, ihre „Leiharbeiterin“ ist Sprecherin Magdalena Schmitz.

Am Freitag, 17. November 2017, um 20 Uhr im Kunsthaus Mülheimer Str. 23, Troisdorf-Mitte,

erklingen tieftönende Klangwelten und Unerhörtes eines seltsamen Duos. Sie machen eine Expedition in die geheimnisvolle Welt der Töne, die tief unter den Frequenzen des Gesangs oder der Sprache angesiedelt ist. Es gibt keine vorgefertigten Stücke, sondern es geht um die zufälligen, aber vorauszuahnenden Entdeckungen, die diese Unter-Welt bietet.

Wie bei der Reise eines Tauchers zum Grund des Ozeans gibt es auch hier Begegnungen, Bekanntes und Unbekanntes, Überraschendes und Beängstigendes. Als Bezugspunkte zwischen Grund und Oberfläche kommen auch andere, höher klingende Instrumente wie Flöte, Piccoloklarinette oder Altquerflöte zum Einsatz, um einen Kontrast zu bieten, der etwas über die eigentliche Tiefe aussagt und sie auslotet.

Tiefe Klänge, beseelte Texte

Magdalena Schmitz ist eine renommierte Sprecherin mit musikalischer Ausbildung, deren Vortragsweise die Texte mit einer nuancenreichen Tönung beseelt und ihnen eine geradezu hypnotische Wirkung gibt. Sie spricht Texte von Hans Arp, Albert Giraud und Gustav Meyrink. Ein weiteres Programm mit Magdalena Schmitz widmet sich der „Nacht“ mit all ihren literarischen Themen, wie Traum, Mond, Schlafwandeln, Stille, Kontemplation und Innehalten.

Die SUBunternehmer wollen die Grenzen zwischen Literatur und Musik aufweichen und in einen neuen flüchtigen Zusammenhang bringen, der im Kopf des Zuhörers entsteht. Einlass ist ab 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Infos findet man im Netz auf www.kunsthaus-troisdorf.de.

Quelle: Stadt Troisdorf