Viele Hände sind nötig
Ehrenamtler unterstützen die Sternsinger - wertvolle Arbeit hinter den Kulissen
Der Einsatz der Sternsinger, die derzeit bei nicht gerade idealen Wetterverhältnissen durch die Straßen ziehen und Geld für ihre unter Armut leidenden Altersgenossen in der ganzen Welt sammeln, ist nicht hoch genug zu loben.
Sie predigen damit nicht Solidarität mit den von Wohlstand und Bildung ausgeschlossenen Kindern, wie es vielen Erwachsenen leicht von den Lippen kommt, sie handeln konkret. Allein in der Liebfrauengemeinde Kaldauen/Seligenthal sind über 50 junge Leute unterwegs, aufgeteilt in 17 Gruppen. Die organisatorischen Fäden laufen bei Pfarrer Peter Weiffen zusammen. Ihm steht eine Gruppe Ehrenamtler zur Seite, die sich um die vielen Einzelheiten der zehn Tage laufenden Kampagne kümmert. Zum Beispiel Renate Lenneper, Elisabeth Maubach, Elke Salgert, Adelheid Preissner sowie Hildegard und Hartmut Neugart.
Sie halten, teils seit zwei Jahrzehnten, die Kleider und Umhänge in Schuss, waschen und bügeln sie, nähen neue Kleider und Umhänge, basteln Kronen und Sterne, bereiten das Abendessen zum Abschluss der Aktion am Dreikönigstag vor. Eine aufwändige Arbeit, die sie aber im Hinblick auf den guten Zweck der Initiative gerne tun. Pastor Weiffen weiß ihre Mitarbeit "sehr" zu schätzen. Bei der Feier zur Aussendung der Sternsinger in der Liebfrauenkirche würdigte er ihr "Engagement hinter den Kulissen" und dankte ihnen "von Herzen dafür".
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