Toleranz als buntes Spektakel
1.200 Zuschauer sahen das Musical der Hans Alfred Keller-Schule
Lesen, schreiben, rechnen - die Grundfertigkeiten, die in der Schule vermittelt werden. Aber Schule kann mehr.
Die Förderung der individuellen Kompetenzen des Kindes zum Beispiel. Vor diesem Hintergrund ist die Konzeption und Umsetzung das Musicals "Tuishi pamoja - eine Freundschaft in der Savanne" zu sehen, das von den Kids der Hans Alfred Keller-Schule
farbenprächtig auf die Beine gestellt wurde.
1.200 Zuschauer sahen in zwei Vorführungen die Geschichte von Giraffe Raffi und Zebra Zea, die trotz aller Unterschiede zueinander fingen. Aus Fremdheit wird Freundschaft, mit Toleranz lebt es sich leichter, so die Moral des speziell auf Grundschüler abgestimmten Musicals.
150 Kinder waren vor und hinter der Bühne beteiligt, die Kleinen im Rampenlicht trommelten sich zusammen mit Percussionist Aidara Seck in die Herzen der zahlreichen Zuseher. An dem über Monate einstudierten Stück wirkte auch das Ensemble der Musikschule tatkräftig mit.
Toleranz und Miteinander verschiedener Kulturen - das klappte sogar bei der Besetzung ein und der derselben Rolle. In der ersten Vorstellung schlüpfte Carolin Söffing in die Rolle der Giraffe, in der zweiten war es Kübra-Nur Ayrac. Ebenso beim Zebra Zea. Erst wurde das Huftier von Eina Welsch verkörpert, dann von Sena Akdag. "Tuishi pamoja" heißt übrigens auf Suaheli "Wir wollen zusammen leben." In der Hans Alfred Keller-Schule tun sie genau das.
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