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Artikel vom: 03.11.2011
Symbolkraft des Petersbergs
muss erhalten bleiben
Die zentrale Frage ist, was Orte und Ereignisse der Erinnerung uns für Gegenwart und Zukunft zu sagen haben und wie wir aus den Erfahrungen der Vergangenheit zukunftsweisende Perspektiven entwickeln können, mit diesen eindringlichen Worten begrüßte Landrat Frithjof Kühn die nahezu 300 Gäste der 12. Petersberger Perspektiven. In diesem Jahr stand das Symposium, das der Rhein-Sieg-Kreis gemeinsam mit der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus und der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland veranstaltete, mit seinem Thema Petersberg ein symbolischer Ort ganz im Lichte der aktuellen Ereignisse.
In seinem Eröffnungsvortrag gab der Direktor a. D. des Instituts für Zeitgeschichte München Berlin, Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Horst Möller den interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern zunächst einen Überblick über die Chronik des Petersberges. Dieser stehe für den Weg aus der Beherrschung durch die Alliierten bis hin zur friedlichen Einbettung in die europäische Staatengemeinschaft und sei deshalb ein Ort mit äußerst positiver Symbolkraft. Ein international anerkannter Rechtsstaat wie es die Bundesrepublik ist bedarf solcher Symbole, so Prof. Möller.
Das hochkarätig besetzte Podium mit Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Horst Möller, Dr. Angelica Schwall-Düren, Armin Laschet, MdL, Dr. Bruno Kahl, Axel Kunze und Dr. Franz Möller war sich dann auch in der Beantwortung einer Frage einig: Der Petersberg ist einzigartig im Hinblick auf seine historische Bedeutung, im Hinblick auf seine föderalistische Bedeutung und im Hinblick auf seine internationale Bedeutung. Als die Wiege unserer Republik beschrieb Moderator Friedhelm Ost den Petersberg, der als positiver Erinnerungsort erhalten bleiben müsse. Doch in der Diskussion ging es nicht nur um das reine Erhalten dieses historisch bedeutungsvollen Ortes, sondern vielmehr um seine Stärkung und Weiterentwicklung. Und an diesem Punkt kam dann sehr deutlich die Sorge um die Zukunft des Petersberges zum Ausdruck. Es müsse klar sein, so Armin Laschet, dass der Petersberg und auch die Region für bundesstaatlich bedeutungsvolle Veranstaltungen genutzt und damit auch das in der Region vorhandene Know how sinnvoll eingesetzt werde.
Mit dem Gedanken an einen Verkauf des Petersberges müssen sich nun aber wohl alle anfreunden. Trotz aller Einigkeit über die grundsätzliche Bedeutung des Ortes teilten die Vertreter des Bundesministeriums für Finanzen und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben mit, dass ein Verbleib im Eigentum des Bundes nicht notwendig sei und man aufgrund der aktuellen Sachlage davon ausgehe, dass sich bis zum Ende des Jahres ein geeigneter Käufer finden lasse. Der Bund ist sich aber der besonderen Bedeutung des Petersberges bewusst; deshalb wird er auch weiterhin ein bevorzugter Ort politischer Veranstaltungen sein, die dieser Bedeutung gerecht werden.
Die Region baut auf die klaren Zusagen des Bundesministers für Finanzen und dessen Bekenntnis zur Verantwortung für den Petersberg in seiner regionalen, nationalen und internationalen Bedeutung, so Landrat Kühn.
Das hochkarätig besetzte Podium mit Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Horst Möller, Dr. Angelica Schwall-Düren, Armin Laschet, MdL, Dr. Bruno Kahl, Axel Kunze und Dr. Franz Möller war sich dann auch in der Beantwortung einer Frage einig: Der Petersberg ist einzigartig im Hinblick auf seine historische Bedeutung, im Hinblick auf seine föderalistische Bedeutung und im Hinblick auf seine internationale Bedeutung. Als die Wiege unserer Republik beschrieb Moderator Friedhelm Ost den Petersberg, der als positiver Erinnerungsort erhalten bleiben müsse. Doch in der Diskussion ging es nicht nur um das reine Erhalten dieses historisch bedeutungsvollen Ortes, sondern vielmehr um seine Stärkung und Weiterentwicklung. Und an diesem Punkt kam dann sehr deutlich die Sorge um die Zukunft des Petersberges zum Ausdruck. Es müsse klar sein, so Armin Laschet, dass der Petersberg und auch die Region für bundesstaatlich bedeutungsvolle Veranstaltungen genutzt und damit auch das in der Region vorhandene Know how sinnvoll eingesetzt werde.
Mit dem Gedanken an einen Verkauf des Petersberges müssen sich nun aber wohl alle anfreunden. Trotz aller Einigkeit über die grundsätzliche Bedeutung des Ortes teilten die Vertreter des Bundesministeriums für Finanzen und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben mit, dass ein Verbleib im Eigentum des Bundes nicht notwendig sei und man aufgrund der aktuellen Sachlage davon ausgehe, dass sich bis zum Ende des Jahres ein geeigneter Käufer finden lasse. Der Bund ist sich aber der besonderen Bedeutung des Petersberges bewusst; deshalb wird er auch weiterhin ein bevorzugter Ort politischer Veranstaltungen sein, die dieser Bedeutung gerecht werden.
Die Region baut auf die klaren Zusagen des Bundesministers für Finanzen und dessen Bekenntnis zur Verantwortung für den Petersberg in seiner regionalen, nationalen und internationalen Bedeutung, so Landrat Kühn.
Quelle:
Pressestelle Rhein-Sieg-Kreis
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