Gästehaus, Apotheke, bald Bank
Die wechselvolle Geschichte des Denkmals Markt 31/32
Ende März beendete Klaus Rehse sein Berufsleben als Apotheker. Die Löwen-Apotheke am Markt 31/32 hörte auf zu existieren. Das Ende einer langen Pharmazie-Epoche. Seit 200 Jahren, so steht es in den Akten der Denkmalbehörde, befand sich hier eine Apotheke, zunächst hieß sie Junckersdorffsche Apotheke, ehe Rehses Urgroßvater sie 1901 übernahm und umtaufte. Erbaut schon im Mittelalter (das genaue Jahr ist nicht ermittelt), gehörte das Gebäude lange der Abtei, die es als Herberge und Gaststätte für Auswärtige nutzte. 1751 wurde es erstmals vom Abt verpachtet, seit 1810 wurden dann Heilmittel vertrieben. Zurzeit beginnt ein neuer Abschnitt: Die Brühler Kreditbank zieht ein. Noch wird renoviert, ein neuer Eingang musste her, am barrierefreien Zugang wird noch gearbeitet.
Nächste Woche dann der symbolträchtige Akt: Die Leuchtreklame "Löwen Apotheke" wird demontiert. Am 21. Juni werden die ersten Geldanlagegespräche geführt.
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