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Artikel vom: 08.11.2011
Der Kölner Karneval im Nationalsozialismus
Führung durch die Sonderausstellung des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln
Eine Führung der besonderen Art wird im Rahmen der Veranstaltungsreihe 2011 der Gedenkstätte „Landjuden an der Sieg“ am 25.11.2011 angeboten: Der Kölner Karneval im Nationalsozialismus. Ein zentraler Brauch zwischen Anpassung, Gleichschaltung und oppositionellem Verhalten.
Für die Stadt Köln und ihre Einwohner spielt der Karneval traditionell eine gewichtige Rolle. Auch die Nationalsozialisten wussten dies. Sie erkannten die einheitsstiftende Funktion des Karnevals und nutzten ihn zur Ankurbelung der Wirtschaft und des Tourismus. In den Büttenreden und mit den Mottowagen der Rosenmontagszüge wurden Juden verhöhnt und Andersdenkende ausgegrenzt.
Die Sonderausstellung des NS-Dokumentationszentrums zeigt erstmals umfassend auf, inwieweit es den Nationalsozialisten nach und nach unter Anwendung von Gewalt und unter Zugeständnissen gelang, die Karnevalisten in Gleichschritt zu bringen. Mit Hilfe von Dokumenten, Bildern und Filmen werden unter anderem die organisatorische Gleichschaltung, das Schicksal jüdischer Karnevalisten und auch das unangepasste Verhalten der Kölner aufgezeigt.
Die Führung findet statt am Freitag, 25.11.2011 um 14.30 Uhr im NS – Dokumentationszentrum der Stadt Köln (EL-DE-Haus), Appellhofplatz 23-25 in 50667 Köln. Treffpunkt ist um 13.00 Uhr am Siegburger Bahnhof, Gleis 1 oder um 14.15 Uhr vor dem NS-Dokumentationszentrum. Die Teilnahmegebühr beträgt 9.00 €, für Mitglieder des Fördervereins ermäßigt 8.00 €. Im Preis inbegriffen sind der Eintrittspreis und die Kosten für die Führung; Fahrtkosten sind von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbst zu tragen. Eine persönliche Anmeldung im Kreisarchiv ist wegen der Begrenzung auf 20 Personen erforderlich (Telefon: 02241/13-2928, Fax: 02241/13-3271 oder per e-Mail unter FVgedenkstaette@rhein-sieg-kreis.de .
Für die Stadt Köln und ihre Einwohner spielt der Karneval traditionell eine gewichtige Rolle. Auch die Nationalsozialisten wussten dies. Sie erkannten die einheitsstiftende Funktion des Karnevals und nutzten ihn zur Ankurbelung der Wirtschaft und des Tourismus. In den Büttenreden und mit den Mottowagen der Rosenmontagszüge wurden Juden verhöhnt und Andersdenkende ausgegrenzt.
Die Sonderausstellung des NS-Dokumentationszentrums zeigt erstmals umfassend auf, inwieweit es den Nationalsozialisten nach und nach unter Anwendung von Gewalt und unter Zugeständnissen gelang, die Karnevalisten in Gleichschritt zu bringen. Mit Hilfe von Dokumenten, Bildern und Filmen werden unter anderem die organisatorische Gleichschaltung, das Schicksal jüdischer Karnevalisten und auch das unangepasste Verhalten der Kölner aufgezeigt.
Die Führung findet statt am Freitag, 25.11.2011 um 14.30 Uhr im NS – Dokumentationszentrum der Stadt Köln (EL-DE-Haus), Appellhofplatz 23-25 in 50667 Köln. Treffpunkt ist um 13.00 Uhr am Siegburger Bahnhof, Gleis 1 oder um 14.15 Uhr vor dem NS-Dokumentationszentrum. Die Teilnahmegebühr beträgt 9.00 €, für Mitglieder des Fördervereins ermäßigt 8.00 €. Im Preis inbegriffen sind der Eintrittspreis und die Kosten für die Führung; Fahrtkosten sind von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbst zu tragen. Eine persönliche Anmeldung im Kreisarchiv ist wegen der Begrenzung auf 20 Personen erforderlich (Telefon: 02241/13-2928, Fax: 02241/13-3271 oder per e-Mail unter FVgedenkstaette@rhein-sieg-kreis.de .
Quelle:
Pressestelle Rhein-Sieg-Kreis
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