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Artikel vom: 03.01.2012
Deportiert ins Ghetto
Eröffnung der Wanderausstellung im Kreishaus
Im Dezember hat im Kreishaus Siegburg die Pressekonferenz zur Eröffnung der Wanderausstellung “Deportiert ins Ghetto“ stattgefunden.

Die Ausstellung ist das Ergebnis einer Kooperation des Arbeitskreises NS- Gedenkstätten NRW mit dem Staatlichen Archiv Lodz und zeigt zahlreiche Ausstellungsstücke wie Fotos, Briefe und Landkarten. In der Eröffnungsrede ging die stellvertretende Landrätin Michaela Balansky besonders auf den Kontrast zwischen dem schwierigen Thema der Ausstellung und der fröhlichen Vorweihnachtszeit ein. Es gäbe wohl wenige, die sich im Advent mit den Gräueltaten von vor 70 Jahren auseinander setzen möchten. Der 2. Vorsitzende des Fördervereins „Landjuden an der Sieg“, Harald Eichner, sprach in seiner Rede über den historischen Hintergrund der Ausstellung.
Er betont auch, das Vergangene nicht zu vergessen, damit sich in Zukunft die Verbrechen nicht wiederholen. Außerdem zeigten zwei Schüler des Siegburger Anno Gymnasiums, Robin Langen und Oliver Pflicht, eine Präsentation über die Familie Walter die nach Lotz deportiert wurde. Auch einen mehreren Meter breiten Stammbaum der Familie Walter haben die Schüler entworfen und ausgestellt. Zu sehen war die Ausstellung bis zum 30 Dezember im Foyer des Kreishauses in Siegburg.
Dieser Beitrag ist ein Gemeinschaftsprojekt der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und Rhein-Sieg-TV. Rhein-Sieg-TV dankt den Studenten René Radermacher und Christian Schreiber für die Umsetzung.
Quelle:
Rhein-Sieg-TV
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