Dachstuhlbrand in Zündorf
Köln-Porz - 26.11.2011. Um 11:23 Uhr rief der Firmenchef eines Dachdeckerbetriebes in der Leitstelle der Feuerwehr Köln an und meldete, dass bei Dachdeckerarbeiten an einem Wohnhaus in Zündorf ein Brand im Dachstuhl entstanden sei und Rauch aus den Dachziegeln dringen würde.
Vor Eintreffen der Feuerwehr hatte einer der vor Ort tätigen Dachdecker Löschversuche unternommen und sich dabei leichte Brandverletzungen an der Hand zugezogen. Er wurde im Rettungswagen versorgt und ins Krankenhaus transportiert.
Der Brand hatte sich bereits von einer Dachgaube ausgehend tiefer in das Dachgebälk ausgebreitet. Die Feuerwehr führte die Hausbewohner ins Freie und begann gleichzeitig, die Dachhaut zu öffnen, um an die Brandnester zu gelangen. Da das Dach an zwei Stellen geöffnet werden musste, wurden noch weitere Kräfte und eine zweite Drehleiter nachgefordert. Die Wohnungen unterhalb der Brandnester wurden kontinuierlich von Feuerwehrkräften kontrolliert. Durch den Einsatz von Infrarot-Wärmebildkameras konnten die Brandnester genau lokalisiert werden, wodurch sich das Entfernen der Dachziegel auf kleine Bereiche begrenzen ließ.
Der Brand konnte mittels C-Strahlrohr schnell gelöscht werden. Obwohl nur geringe Mengen Löschwasser erforderlich waren, konnte nicht verhindert werden, dass das Löschwasser in eine unterhalb des Brandherdes gelegene Wohnung eindringen konnte. Das Löschwasser wurde von der Feuerwehr noch während der Löscharbeiten aufgefangen.
Nach Beendigung der Löscharbeiten konnten die Hausbewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.
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