Aufbackbrötchen, Nägel und Co.
Das Handwerk früher und heute
Diese Bilder sollten bekannt sein: Aufbackbrötchen, Nägel immer griffbereit. Heute kann man alles, was man braucht, in einem Geschäft besorgen. Dass man früher für jedes Produkt in einen eigenen Laden gehen musst, ist heute kaum vorstellbar.
Wie genau das früher aussah, kann man momentan auf dem Weihnachtsmarkt in Siegburg erleben. In eine Zeit zurück versetzt in den Drachen noch die Sagen beherrschten und Königreiche mit Äxten verteidigt wurden, erlebt man hier das Handwerk wie im Mittelalter.
So zum Beispiel in der Backstube. Während heute durch Maschinen ein Großteil der Arbeit erledigt wird, wird hier noch mit den Händen geknetet, geformt und in den Ofen geschoben. Für Bäckermeister Gerhard Eichinger ist es, trotz der unbequemen Arbeit, sein Traum.
Das fertige Brot bekommt man hier noch aus den Händen, die auch den Teig geknetet haben.
Heiße Luft wird nicht nur im Backofen produziert. Auch beim Schmied gehört das Feuer zum Werkzeug. Hier macht der Geselle René Barth mehr als nur Nägel mit Köpfen. Auch Pfeile, Armbänder und Besteck werden hergestellt. Das Traditionelle liegt ihm dabei sehr am Herzen.
Mit Muskelkraft und dem Hammer formt er das, was heute beinahe nur noch Maschinen und Pressen herstellen.
Wer Lust hat, das mittelalterliche Flair selbst zu erleben, der kann das noch bis zum 22. Dezember tun. Solange wird hier noch traditionel gebacken, geschmiedet und musiziert.
Dieser Beitrag ist ein Gemeinschaftsprojekt der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und Rhein-Sieg-TV. Rhein-Sieg-TV dankt den Studenten Lana Giese, Eike Klein-Luyten, Matthias Jilg für die Umsetzung.
Kamera: Eike Klein-Luyten
Sprecher: Lana Giese
Schnitt: Matthias Jilg
Min: 6 °C

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