2. Siegburger Entenrennen
Gelbe Fluten im Mühlengraben
An der Ilse-Hollweg-Brücke in Siegburg startete das zweite Siegburger Entenrennen am letzten Mai-Wochenende. Rund 3000 kleine gelbe Quietscheenten wurden auf eine Kampfstrecke von ungefähr vier Kilometern über den Mühlengraben bis zum OBI-Markt ins Wasser geschickt.
Als der Startschuss fiel, plumpsten die kleinen Enten aus fünf großen grünen Regentonnen ins kühle Nass. Enten-Paten, Kinder und viele andere Schaulustige begleiteten die Gummitiere auf ihrem langen und beschwerlichen Weg bis ins Ziel. Vorbei an Kreishaus, Amtsgericht, Gymnasium, ehemaligen "Lüghausen"-Areal und durch ein Wohngebiet mussten sich die quietschgelben PVC-Tierchen kämpfen. Die ansonsten in Badewannen heimischen Enten mussten große Hindernisse, wie einen kleinen Wasserfall, Stromschnellen, in den Bach ragende Äste und noch manch andere gefährliche Stellen bewältigen.
Die Siegerente, Nummer 203, kam mit einem Vorsprung von ungefähr zwei Metern ins Ziel und machte seinen Paten, die Kindertagesstädte Murkel aus Siegburg, zum stolzen Gewinner des Wettrennens.
Manch eine der anderen gelben Flitzer machte vor dem Ziel noch eine kleine Pause, bevor sie sich dann von der begeisterten Menge bejubeln ließ. Außerdem nahmen die Mitglieder des DLRGs sie freudig in Empfang und spendierten ihnen noch Flugstunden.
Der gesamte Erlös des Entenrennens kommt der "Jugendbehindertenhilfe" aus Siegburg zugute.
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